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#112live: Augsburger Feuerwehr twittert ihre Einsätze | BR24

© BR/Barbara Leinfelder

Brände löschen – aber auch Katzen retten: typische Einsätze für die Berufsfeuerwehr Augsburg. Am europäischen Tag des Notrufs lassen sich die Feuerwehrleute virtuell über die Schulter schauen und berichten auf Twitter, was sie alles zu tun haben.

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#112live: Augsburger Feuerwehr twittert ihre Einsätze

Brände löschen – aber auch Katzen retten: typische Einsätze für die Berufsfeuerwehr Augsburg. Am europäischen Tag des Notrufs lassen sich die Feuerwehrleute virtuell über die Schulter schauen und berichten auf Twitter, was sie alles zu tun haben.

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Am 11.2. ist „europäischer Tag des Notrufs – und der Termin ist bewusst gewählt: Das Datum soll an die Notrufnummer 112 erinnern, die in lebensbedrohlichen Situationen Hilfe bietet. 38 Berufsfeuerwehren bundesweit nehmen den Tag zum Anlass für ein sogenanntes "Twittergewitter“: Zwischen 8 und 20 Uhr berichten sie unter dem Hashtag "#112 live" über ihre Einsätze.

Twittergewitter bei der Augsburger Feuerwehr

Die Augsburger Berufsfeuerwehr nutzt dafür den Twitter-Kanal der Stadt – und zusätzlich den Hashtag "#augsburg112". Die Feuerwehrleute haben viel zu berichten: Nach dem Durchzug des Sturmtiefs "Sabine“ ist Aufräumen angesagt. Umgefallene Bäume müssen entfernt, lose Dachziegel am Jakobertor befestigt werden - das geht nur mit der Drehleiter und mit schwindelfreien Einsatzkräften. Dazu gehen im Minutentakt Brandmelder-Alarme und Meldungen über Verkehrsunfälle ein.

Ziel des Twittergewitters: Die Menschen sollen einen direkten Einblick in den Alltag der Feuerwehrleute bekommen. Der Pressesprecher der Augsburger Feuerwehr, Friedhelm Bechtel, hofft auch darauf, dass die Aktion neugierig auf den Beruf macht. Bechtel zufolge gehen nämlich in den kommenden zehn Jahren gehen nämlich mehr als hundert Kollegen in Pension. „Da brauchen wir guten Nachwuchs.“

Feuerwehr braucht Nachwuchs

Viele Wehren hätten Probleme, Personal zu finden, berichtet Bechtel. Um den Generationenwechsel bei der Augsburger Berufsfeuerwehr zu schaffen, sollen in den kommenden Jahren jährlich bis zu zwölf neue Kollegen eingestellt werden. Körperliche Fitness und Kraft sind für sie Voraussetzung. Schließlich warten zahlreiche Einsätze: Gut 6.000 Mal im Jahr wird die Augsburger Berufsfeuerwehr alarmiert.