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Die Feuerwehr München im Einsatz in Berchtesgaden
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Die Feuerwehr München im Einsatz in Berchtesgaden

Der 11.2. ist – passend zur Notrufnummer 112 – schon zum zehnten Mal der europäische Tag des Notrufs. Er wurde ins Leben gerufen, um die Notrufnummer bekannter zu machen. Schließlich gilt die 112 inzwischen europaweit. Damit erhalten 500 Millionen Menschen in Europa unter derselben kostenlosen Nummer Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Für die Polizei kann man in Deutschland und auch fast allen anderen Ländern Europas auch direkt die 110 wählen.

Drei bayerische Feuerwehren bei "Twittergewitter" dabei

In Deutschland wollen die Feuerwehren heute über ihre Arbeit informieren und twittern darüber – zwölf Stunden lang. In Bayern können die Nutzer unter den Hashtags #fuerth112, #augsburg112 und #muenchen112 die Einsätze der dortigen Berufsfeuerwehren verfolgen. Am Nachmittag wird es dann auch um Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Feuerwehr gehen. Und auch in anderen Social-Media-Kanälen geht es um das Thema Notruf, etwa auf Facebook und Instagram.

Sie können aber auch erfahren, wie oft der Notruf am Tag gewählt wird und in welchem Fall man besser nicht anrufen sollte. Vor allem aber geht es darum, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird: Welche Information man zuerst nennen sollte und warum man unbedingt am Telefon bleiben sollte, bis alle Nachfragen geklärt sind.

Erstmals bundesweite Aktion

Deutschlandweit nehmen über 40 Feuerwehren an dem sogenannten "Twittergewitter" teil. Der bundesweite Hashtag lautet #112live. Es ist die erste bundesweite Aktion dieser Art. Sie geht unter anderem auf eine Initiative der Münchner Feuerwehr zurück. Die twittert bereits seit 2009.

Auch bei der Polizei gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Aktionen, bei denen über Notrufeinsätze getwittert wurde.