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100 Rinder sterben bei Brand in Wolfertschwenden | BR24

© Dedinag

Maschinenhalle in Wolfertschwenden in Flammen.

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    100 Rinder sterben bei Brand in Wolfertschwenden

    Flammendes Inferno in den frühen Morgenstunden auf einem Bauernhof in der Unterallgäuer Gemeinde Wolfertschwenden. Eine Maschinenhalle, ein Stall und ein Wohnhaus brannten. Menschen wurden nicht verletzt. Es verendeten aber etwa 100 Tiere.

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    Notruf bei der Memminger Polizei am Donnerstagfrüh gegen 2.40 Uhr. Ein landwirtschaftliches Anwesen in der Unterallgäuer Gemeinde Wolfertschwenden stand in Flammen. Als die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei eintreffen, brennt eine Maschinenhalle mit Strohlager lichterloh.

    Feuer breitet sich rasend schnell aus

    Die Feuerwehrleute können nicht verhindern, dass der Brand auf ein angrenzendes Stallgebäude und ein Wohnhaus übergreift. Die Bewohner bringen sich in Sicherheit; für die Tiere, die noch im Viehstall stehen, kommt jede Hilfe zu spät. Wie viele es genau sind, ist noch unklar, weil das abgebrannte Gebäude noch nicht betreten werden kann. Derzeit geht die Polizei von etwa 100 verendeten Rindern aus. Es hätten auch mehr sein können. Denn der Großteil der 300 Rinder des Hofs stand zur Brandzeit auf der Weide.

    Großbrand fordert Millionenschaden

    Etwa 170 Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden sind bis in den späten Vormittag im Einsatz. Rettungsdienste sind vorsorglich mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Am Ende brennen alle Gebäude inklusive des Inventars fast vollständig ab, damit werden beispielsweise landwirtschaftliches Gerät, Stroh und Futtermittel in der Maschinenhalle komplett vernichtet. Es entsteht ein Sachschaden in Millionenhöhe. 

    Pfarrei und Biogasanlage gerettet

    Die Feuerkatastrophe hätte noch schlimmer enden können. Denn während des Einsatzes fielen herumfliegende Funken zum Teil auf ein benachbartes Gebäude der Pfarrei. Außerdem bestand die Gefahr, dass eine angrenzende Biogasanlage Feuer fing. Die Feuerwehr aber konnte ein Übergreifen der Flammen verhindern und sowohl Pfarrei als auch Biogasanlage sichern.

    Brandursache unklar

    Kräfte der Polizeiinspektion Memmingen und des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizei Memmingen haben anfangs vor Ort ermittelt. Noch am Vormittag übernahm dann das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Memmingen die Ermittlungen zur Brandursache. Auch ein Brandsachverständiger wurde hinzugezogen.

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