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100. Krankenhaus mit stationärer Palliativversorgung | BR24

© pa/dpa/Britta Pedersen

Frau im Hospiz (Symbolbild)

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    100. Krankenhaus mit stationärer Palliativversorgung

    Gesundheitsministerin Huml (CSU) hat heute den 100. Anerkennungsbescheid an eine stationäre Palliativversorgung übergeben - an den palliativmedizinischen Dienst am kbo-lsar-Amper-Klinikum München-Ost, früher Bezirkskrankenhaus Haar. Von Günther Rehm

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    Damit wird das Netz mit Angeboten für schwerst- und todkranke Menschen wird in Bayern immer engmaschiger. Der Auf- und Ausbau stationärer Hospize wird mit 10.000 Euro pro Hospizplatz gefördert. Es sei ihr ein großes Anliegen, "allen Menschen in Bayern Zugang zu einer wohnortnahen Palliativversorgung zu ermöglichen", sagte Ministerin Huml. Es sei Aufgabe einer Gesellschaft, schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. "Der Ausbau der Versorgung schwerstkranker Menschen ist ein wichtiges Signal für ein Leben in Würde bis zuletzt."

    Tausende Ehrenamtliche arbeiten mit

    Nach Angaben des Ministeriums gibt es in Bayern im stationären Bereich 18 Hospize mit 186 Plätzen und ein stationäres Kinderhospiz. Außerdem sind 42 Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Erwachsene tätig, davon 23 im ländlichen Raum. Fünf Teams kümmern sich speziell um Kinder und Jugendliche.

    Dem Ministerium zufolge stellen in rund 140 Hospizvereinen Tausende Ehrenamtliche die ambulante Hospizversorgung in Bayern flächendeckend sicher. Das Gesundheitsministerium stellt pro Jahr insgesamt 100.000 Euro für die Anschubfinanzierung von SAPV-Teams bereit.