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1. Regionale Bildungskonferenz in Erlangen | BR24

© dpa/pa

Schüler einer fünften Klasse eines Gymnasiums benutzen im Unterricht einen Laptop

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    1. Regionale Bildungskonferenz in Erlangen

    Für die Metropolregion Nürnberg und Nordbayern findet am heutigen Dienstag die "1. Regionale Bildungskonferenz" statt. In Erlangen werden sich Politiker mit dem Schwerpunkt "Standortfaktor Bildung – als Region fit in die Zukunft" beschäftigen.

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    Weitreichende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zeigten, dass einmal erworbene Qualifikationen nicht mehr ausreichen, um die gesamte Erwerbsphase zu bewältigen und aktiv an der Gesellschaft zu partizipieren. Bildung wird zum Schlüsselthema der Region, heißt es dazu in der Mitteilung der Metropolregion.

    Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg

    Verantwortliche aus Politik, der Verwaltung und Wissenschaftler wollen dazu beraten. Experten aus den Bereichen frühkindliche, berufliche und kulturelle Bildung stellen neue Ansätze für eine gute Bildungssteuerung vor. Das bereits entstandene Netzwerk mache bereits deutlich, dass weitere Investitionen nötig seien, heißt es in einem Schreiben der Metropolregion Nürnberg. Seit 2014 wurden unter dem Motto "Mehrwert durch Kooperation" rund 28 Bildungsbüros in Landkreisen und kreisfreien Städten eingerichtet.

    Beispiel: Projekt in Bamberg

    Einige Schulen in der Region Bamberg hatten bereits seit längerem ein eigenes Medienkonzept in Sachen Digitalisierung, andere - vor allem die kleineren Grund- und Mittelschulen - standen noch ganz am Anfang. Nach Befragungen von Lehrkräften und Referendaren erstellten Mitarbeiter des dortigen Bildungsbüros jeweils ein eigenes Digitalisierungskonzept für jede Schule. Es behandelte dabei die Themen Schulserver-Lösungen, WLAN-Infrastruktur, iPad- und Laptopklassen bis hin zu Programmieransätzen ab dem Grundschulalter. Auf einer Messe konnten sich Schulleitungen, Lehrkräfte und auch verantwortliche Politiker über spezifische Technik informieren und so gezielt Ausstattungswünsche erstellen und beim Sachaufwandsträger beantragen.

    Auch in anderen Städten, wie beispielsweise Würzburg, wurden Konzepte für eine Schulentwicklungsplanung erstellt. Dazu wurde eigens ein Bildungsbüro gegründet.