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Der IG Metall-Bundesvorsitzende Jörg Hofmann warnte bei einer Veranstaltung auf dem Münchner Königsplatz vor einer Transformation der Arbeitsgesellschaft durch die Digitalisierung, die die Gesellschaft zu spalten droht in Gewinner und Verlierer.

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1. Mai: 2.000 Teilnehmer bei Demo in Nürnberg

Drei Demonstrationen zum 1. Mai fanden in Nürnberg statt, darunter eine Motorrad-Demo und zwei Demonstrationszüge durch die Innenstadt. Es kam dabei laut Polizei zu kleineren Zwischenfällen im Hinblick auf die Einhaltung des Infektionsschutzes.

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Von
  • Annika Svitil

Drei Demonstrationen fanden zum 1. Mai in Nürnberg statt. Der größte Protest war die Aktion der "Ride Free 2021". 7.500 Biker versammelten sich dazu auf dem Volksfestplatz in Nürnberg. Der Protest richtete sich gegen die Motorradfahrverbote an Sonn- und Feiertagen.

Demonstrationszüge durch die Innenstadt

Die beiden Aufzüge durch die Innenstadt fanden anlässlich des "Tags der Arbeit" statt. Die erste Demo führte vom Aufseßplatz zur Prateranlage. Eine zweite Demo zog vom Rosenaupark zum Plärrer. Sie wurde von der "Organisierten Autonomie" ausgerufen. Ursprünglich wurden für den Zug lediglich 200 Teilnehmer zugelassen, das Verwaltungsgericht Ansbach ließ in einem Entscheid vom Freitag mehr Demonstranten zu. Der Protestzug, der in einzelnen größeren Gruppen stattfand, blieb friedlich. Die Teilnehmer demonstrierten dabei gegen Kapitalismus und Imperialismus sowie für einem Klassenkampf von unten. Entlang der Strecke nahm die Polizei Sperrungen vor, es kam jedoch zu keinen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei ging nach ersten Schätzungen von rund 2.000 Teilnehmern aus.

Bei den Demonstrationen hielten die Einsatzkräfte vier Personen fest. In zwei Fällen leitete die Polizei ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Zudem werden zwei Personen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz zur Anzeige gebracht.

Im Stadtteil Gostenhof waren für Samstag mehrere stationäre Kleinkundgebungen angemeldet worden, die teilweise bis in die Abendstunden andauerten. Im Umfeld dieser Versammlungsörtlichkeiten registrierten die Einsatzkräfte schon am späten Nachmittag ein erhöhtes Personenaufkommen.

Gewerkschaften sagten Kundgebungen ab

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Mittelfranken hat dagegen im Vorfeld des 1. Mai alle Kundgebungen abgesagt, wegen der hohen Inzidenzwerte. Man wolle nicht, dass nach dem "Tag der Arbeit" die Intensivstationen überlaufen, begründete DGB-Chef Stephan Doll die Absage. Das sei ein Zeichen der Solidarität mit den Beschäftigten dort. Statt der Veranstaltungen mit Kulturprogramm und prominenten Rednern werde es am 1. Mai Online-Angebote und Treffen mit Kommunalpolitikern geben.

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Gleich drei Demos sind zum 1. Mai in Nürnberg angemeldet. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.