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1.700 Kilo Kokain geschmuggelt? Bande schweigt vor Gericht | BR24

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Mutmaßliche Drogenbande in Landshut vor Gericht

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1.700 Kilo Kokain geschmuggelt? Bande schweigt vor Gericht

Fünf Männer aus Albanien sollen mindestens 1,7 Tonnen Kokain in Bananenkisten nach Deutschland geschmuggelt haben - der Wert der Drogen: 400 Millionen Euro. Beim heutigen Prozessauftakt vor dem Landgericht Landshut schwiegen die Angeklagten.

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Fünf Männer müssen sich seit heute vor dem Landshuter Landgericht verantworten, weil sie mindestens 1.700 Kilogramm Kokain in Bananenkisten nach Deutschland geschmuggelt haben sollen.

Angeklagte schweigen vor Gericht

Zum heutigen Auftakt ist die Anklage verlesen worden. Die Staatsanwaltschaft legt den Männern zur Last, das aus Ecuador stammende Rauschgift zwischen Sommer 2017 und Frühjahr 2018 über den Hamburger Hafen nach Deutschland gebracht zu haben, um es in den Niederlanden zu verkaufen. Die Angeklagten schwiegen zu den Vorwürfen.

Kokain in Bananenkisten

Nach Überzeugung der Anklagebehörde versteckten sie das Kokain in Bananenkisten, die von Speditionen auf dem regulären Lieferweg an verschiedene Standorte einer Reiferei unter anderem in Hessen, Bayern und im Ruhrgebiet gebracht wurden. Mitglieder der Bande brachen demnach dann in die Lager ein, um an die Drogen zu kommen - was ihnen nicht in allen Fällen gelang. In einem Fall beispielsweise waren die Kisten schon in Supermarktfilialen weiter transportiert worden, wo das Kokain gefunden und sichergestellt wurde.

Angeklagte in Untersuchungshaft

Im März und April 2018 wurden die nun angeklagten fünf Männer der Bande festgenommen. Sie befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Es sind zunächst zwölf weitere Prozesstage angesetzt.