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1.500 statt 20 Euro Strafe: Mann zeigt Blitzer den Mittelfinger | BR24

© picture alliance/Heiko Becker

Das Amtsgericht Kulmbach hat einen Mann zu einer Geldstrafe von 1.500 Euro verurteilt, weil er einer Radarfalle den Mittelfinger gezeigt hat.

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    1.500 statt 20 Euro Strafe: Mann zeigt Blitzer den Mittelfinger

    Weil er einer Radarfalle bei Kulmbach den Mittelfinger gezeigt hat, ist ein Mann zu einer Geldstrafe von 1.500 Euro und einem Monat Fahrverbot verurteilt worden. Kurios: Wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung hätte er nur 20 Euro bezahlen müssen.

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    Bei Kulmbach ist ein Mann geblitzt worden, weil er elf Stundenkilometer zu schnell unterwegs war. Statt der dafür üblichen 20 Euro ist er zu einer Strafe von 1.500 Euro verurteilt worden. Auf einem Foto war er mit ausgestreckten Mittelfinger zu sehen.

    Man zeigt Blitzer bei Kulmbach den Mittelfinger

    Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt, war der 26 Jahre alte Mann auf der Bundesstraße 289 zwischen Mainleus und Kulmbach unterwegs, als die Radarfalle zuschnappte. Anstelle der erlaubten 70 Stundenkilometer ergab die Geschwindigkeitskontrolle einen Wert von 81 Stundenkilometern. Weil der BMW-Fahrer auf einem Beweisfoto seinen ausgestreckten Mittelfinger in Richtung der Kamera streckte, zeigten ihn die Messbeamten der Verkehrspolizei Bayreuth an.

    Polizei meldet kuriose Vorfälle an Radarfallen

    Kuriose Vorfälle meldet die Polizei immer wieder. Im September vergangenen Jahres war ein Mann bei Schweinfurt innerhalb eines Tages zweimal in die selbe Radarfalle getappt. Erst war er 30, später 50 Stundenkilometer zu schnell. Bei Treuchtlingen soll ein Feuerwehrmann sein Einsatzfahrzeug absichtlich vor einer Radarfalle geparkt und diese damit blockiert haben.

    1.500 Euro statt 20 Euro Geldstrafe für Temposünder

    Der Kulmbacher Vorfall ereignete sich bereits im April. Anstatt eines Verwarnungsgeldes von lediglich 20 Euro, die der Fahrer für die Geschwindigkeitsüberschreitung hätte zahlen müssen, verhängte das Amtsgericht Kulmbach nun eine Geldstrafe von 1.500 Euro und einen Monat Fahrverbot gegen den Mann.

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