Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

1.400 Einwendungen gegen radioaktives Abwasser in der Isar | BR24

© BR

Die Technische Universität München will bei Garching weiter schwach radioaktives Abwasser in die Isar einleiten. Doch es gibt Widerstand.

3
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

1.400 Einwendungen gegen radioaktives Abwasser in der Isar

Die Technische Universität München will bei Garching weiter schwach radioaktives Abwasser in die Isar einleiten. Doch es gibt Widerstand.

3
Per Mail sharen
Teilen

Das schwach radioaktive Abwasser kommt aus dem Forschungsreaktor und der Radiochemie auf dem Garchinger Campus. Seit 20 Jahren wird es in die Isar geleitet, für weitere 30 Jahre hat die TU München eine Genehmigung beantragt.

Unterlagen waren zwei Monate in Rathäusern einsehbar

Die Unterlagen konnte man mehr als zwei Monate lang in den Rathäusern in Garching, Ismaning, Freising, Neufahrn, Eching und Hallbergmoos einsehen. Die Einwendungen wurden beim Landratsamt München gesammelt - 1.400 sind es insgesamt. Schreiben von Einzelpersonen sind ebenso dabei wie Sammellisten mit mehreren Dutzend Unterschriften. Auch Stadt- und Gemeinderäte haben Stellungnahmen abgegeben.

Befürchtungen in Freising und Neufahrn

Während das Garchinger Kommunalparlament mehrheitlich keine Probleme mit dem schwach radioaktiven Abwasser hat, sieht das in mehreren Orten isarabwärts anders aus. In Freising fürchtet man zum Beispiel negative Auswirkungen auf das Trinkwasserschutzgebiet. In Neufahrn fragt man sich etwa, ob der Fluss durch das Abwasser nicht zu stark erwärmt wird. In einem nächsten Schritt werden die Einwendungen jetzt bei einem Erörterungstermin behandelt.