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1.100 Würzburger Schüler demonstrierten für Klimaschutz | BR24

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In mehreren Städten haben am Vormittag Schülerinnen und Schüler demonstriert. Sie fordern mehr Anstrengungen gegen den Klimawandel.

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1.100 Würzburger Schüler demonstrierten für Klimaschutz

Im Zuge der bundesweiten Schülerstreiks für Klimaschutz gingen auch in Würzburg Schüler auf die Straße. Etwa 1.100 beteiligten sich an einem Zug durch die Innenstadt. Die Demo begann am Hauptbahnhof, Ziel ist der Sitz der Regierung von Unterfranken.

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Gegen 10.30 Uhr haben sich die ersten Schüler vor dem Würzburger Hauptbahnhof versammelt. Kurz nach 11.00 Uhr setzte sich der Demonstrationszug dann in Bewegung, zunächst mit etwa 400 Teilnehmern. Während des Zugs in Richtung der Regierung von Unterfranken sind noch etliche Schüler hinzu gekommen, so dass die Organisatoren mittlerweile von etwa 650 Teilnehmern ausgehen. Im Vorfeld hatte das Organisationsteam auf etwa 400 Teilnehmer gehofft.

Rund 1.100 Teilnehmer bei Würzburger Demo für Klimaschutz

Aber nicht alle, die für den Klimaschutz auf die Straße gehen wollten, konnten das wie ursprünglich geplant tun. So hatte die Schulaufsicht dem Rektor der Grundschule Unterdürrbach die Teilnahme mit Schülern untersagt. Eigentlich wollte Schulleiter Horst Peter etwa 100 Grundschülern zeigen, wie der Einsatz für Natur und Umwelt bei einer Demonstration verläuft. Den Leitern der Gymnasien in Unterfranken hat die Ministerialbeauftragte Monika Zeyer-Müller freigestellt, wie sie auf den Schulstreik reagieren.

© Barbara Markus/BR-Mainfranken

Verunsicherung, aber auch Wut machen sich unter Würzburger Schülern breit, die heute während der Unterrichtszeit an einer Demo für Klimaschutz teilnehmen wollen. Einem Grundschulrektor wurde die Teilnahme mit Schülern untersagt.

Umgang mit Schüler-Demos: vom Verweis bis zur Teilnahme

Dementsprechend unterschiedlich gehen Gymnasien mit dem möglichen Schulstreik für Klimaschutz um. Der Direktor des Würzburger Friedrich-Koenig-Gymnasiums hat bereits schriftlich mit Verweisen gedroht, andere Schulleiter wollen Teilnehmer der Demo offenbar nachsitzen lassen. Dagegen unterstützt Schwester Katharina Merz als Leiterin des Würzburger St. Ursula–Gymnasiums das politische Engagement ihrer Schülerinnen und hat eine Kompromisslösung gefunden. In Begleitung einer Lehrkraft geht eine 9. Klasse auf die Straße, weil die Klasse sich derzeit im Unterricht mit dem Klimawandel befasst.

Schwedische Schülerin Greta Thunberg als Vorbild

Die Aktion "Fridays for Future" geht auf die schwedische Schülerin Greta Thunberg zurück. Die 16-Jährige geht seit Monaten immer Freitags in Schulstreik und demonstriert vor dem Parlament in Stockholm für mehr Klimaschutz. "Warum für die Zukunft lernen, wenn die Zukunft gefährdet ist". Auf diesen Nenner bringt es Benedikt Schürzinger, Initiator der Demo in Würzburg. "Der Klimawandel wartet nicht auf unseren Schulabschluss", heißt es in einem Aufruf der Grünen Jugend Bayerns als Unterstützer.

© BR/Josef Lindner

Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz

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Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz

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Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz

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Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz

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Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz

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Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz

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Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz

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Teilnehmer einer Würzburger Schülerdemo für Klimaschutz