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1.100 Menschen in Balderschwang eingeschlossen | BR24

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1.100 Menschen in Balderschwang eingeschlossen

In Balderschwang im Oberallgäu sind 1.100 Menschen eingeschlossen. Der deutsche Zugang, der Riedbergpass, ist wegen Schneebruchgefahr bis Montagfrüh gesperrt. Auf österreichischer Seite bei Hittisau ging eine Lawine ab. Nun ist der Ort abgeschnitten.

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Laut dem Bürgermeister von Balderschwang, Konrad Kienle, bleibt der Riedbergpass auf jeden Fall bis Montagfrüh gesperrt. Auch die Zufahrt nach Balderschwang von der österreichischen Seite aus soll weiter dicht bleiben, sagte Kienle dem BR. Damit bleibt Balderschwang bis Montagfrüh von der Außenwelt abgeschnitten. Am Montag um 8.30 Uhr werde es ein nächstes Treffen mit der Bergwacht geben, um die Lage zu evaluieren, so Kienle.

Balderschwang von Außenwelt abgeschnitten

Am Sonntag war es in den frühen Morgenstunden im österreichischen Hittisau zu einem Lawinenabgang gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurden keine Menschen verletzt. Damit ist der Zugang nach Balderschwang von österreichischer Seite nicht mehr möglich.

Gleichzeitig ist der Riedbergpass, der Zugang von deutscher Seite nach Balderschwang, derzeit gesperrt; nach Angaben von Mitgliedern der Bergwacht besteht dort erhöhte Lawinen- und Schneebruchgefahr.

Wohl keine Menschen verletzt

Nur die Bergwacht und die Feuerwehr haben sich bislang auf den Riedbergpass vorgewagt und Bäume abgesägt, die quer über der Passstraße in dem beliebten Urlaubsgebiet im Oberallgäu liegen. Laut Polizei kamen nach ersten Erkenntnissen keine Personen zu Schaden, auch Häuser oder Autos wurden wohl nicht beschädigt. Die entsprechenden Ermittlungen dauern aber noch an.

Lawinengefahr wird neu eingeschätzt

Wann der Riedbergpass wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, ist derzeit noch offen. Die Bergwacht will sich zunächst vor Ort ein Bild von der Lage machen und die Lawinengefahr neu einschätzen.