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1.000 Teilnehmer bei "Querdenker"-Demo in Regensburg | BR24

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Bildrechte: BR/Wenleder

In ganz Bayern wollen am Wochenende Anhänger der "Querdenken"-Bewegung protestieren. In Regensburg sind rund 1.000 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen.

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1.000 Teilnehmer bei "Querdenker"-Demo in Regensburg

Die Initiative "Querdenken" hat Gegner der Corona-Politik zu einer Demonstration auf den Dultplatz versammelt. Nicht wenige sind offenbar von auswärts angereist. Es gab aber auch einige Gegendemonstrationen.

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Von
  • Norbert Bauer
  • Anne-Lena Schug
  • Andreas Wenleder

Gleich sechs Initiativen haben am Samstag in Regensburg Demonstrationen zum Thema Corona-Krise angemeldet. Die größte Demonstration fand auf dem Dultplatz statt. Veranstalter war die Initiative "Querdenken", die gegen die aktuelle Corona-Politik demonstrierte. Außerdem waren fünf Gegendemonstrationen angekündigt.

Demo am Dultplatz auf 1000 Teilnehmer beschränkt

Kurz nach Beginn der "Querdenken"-Kundgebung wurde laut Polizei die zugelassene Teilnehmerzahl von 1.000 erreicht. Die Polizei hat deshalb die Zugänge zum Platz abgesperrt. Das Regensburger Verwaltungsgericht hatte einen Eilantrag der Veranstalter gegen die strengen Auflagen der Stadt für nicht zulässig erklärt. Die Demoteilnehmer mussten Maske tragen und einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten. Einige schafften es nicht mehr auf das Gelände.

Die Redner kritisierten vor allem die massiven Grundrechtseinschränkungen durch die von den verantwortlichen Politikern verhängten Corona-Maßnahmen. Auch die Maskenpflicht insbesondere an Schulen ist Gegenstand der Kritik. Ein Redner forderte dann doch schon mal die Auflösung des Landtags. Offensichtlich rechtsextreme Gruppierungen wie bei ähnlichen Demos in Berlin und Leipzig waren allerdings bei der "Querdenken"-Veranstaltung in Regensburg nicht aufgefallen.

Polizei: Keine größeren Zwischenfälle

Laut Polizei ist es zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen, jedoch habe es einige Verstöße gegen die Maskenpflicht gegeben, auch bestehe in einigen Fällen der Verdacht, dass falsche Gesundheitszeugnisse vorgelegt wurden, sagt die Polizei.

Zuvor hatte im Altstadtbereich von Regensburg die Initiative gegen Rechts eine Gegendemo veranstaltet. Sie wollten ein Zeichen setzen gegen Verschwörungstheoretiker und Rechtsextremismus. Auch am Nachmittag gab es noch kleinere Gegendemos zur sogenannten "Querdenkerveranstaltung".

© BR/Wenleder

Demo der "Initiative gegen Rechts" am Schwanenplatz in Regensburg

© BR/Neumeier

Gegner der aktuellen Corona-Politik auf der sogenannten "Querdenken"-Demonstration auf dem Dultplatz in Regensburg

© BR/Wenleder

Auch die Satiriker von "Die Partei" waren auf einer Gegendemo vertreten.

© BR/Schug

Zu Beginn der "Querdenken-Demonstration" auf dem Dultplatz

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