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© Patrick Obrusnik/BR-Mainfranken
Bei Unterpleichfeld nahe Würzburg sind archäologische Funde gemacht worden, die mehrere tausend Jahre alt sind. Die Artefakte sind in Baugebieten im Unterpleichfelder Ortsteil Burggrumbach von einer Grabungsfirma freigelegt worden.
05.11.2019, 05:52 Uhr

Archäologische Funde bei Unterpleichfeld gesichert

Bei Unterpleichfeld nahe Würzburg sind archäologische Funde gemacht worden, die mehrere tausend Jahre alt sind. Die Artefakte sind in Baugebieten im Unterpleichfelder Ortsteil Burggrumbach von einer Grabungsfirma freigelegt worden.
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Die ältesten Funde deuten darauf hin, dass Bauern bereits vor 7.000 Jahren dort gelebt haben. Auch ein Gräber-Feld der sogenannten Glockenbecherkultur konnte freigelegt werden. Laut Aussage der Experten, sind solche rund 4.000 Jahre alten Beisetzungsstätten in Unterfranken recht selten. Die meisten Fundstücke der aktuellen Grabung stammen allerdings von Kelten, aus der Zeit zwischen 450 und 240 vor Christus. Die Funde werden in den nächsten Monaten weiter untersucht.

Seltene Grabbeigaben

Die typischen glockenförmigen Gefäße wurden in einer Zeit im Übergang der Stein- zur Bronzezeit (ca. 2.400 - 2.000 vor Christus) verwendet. Als Grabbeigaben wurden sie den Verstorbenen mitgegeben. Während die Glockenbecherkultur über weite Teile Westeuropas verbreitet war, hat sie ihre Spuren in Unterfranken bislang vergleichsweise spärlich hinterlassen. Die Beigaben zeigen unter anderem auch, dass die Menschen hier vernetzt waren nach Hessen, Mitteldeutschland und bis hinunter nach Südbayern.

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© BfAD Heyse
Archäologische Funde bei Unterpleichfeld gesichert

AUTOREN

Klaus Rüfer

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 05.11.2019 - 06:30 Uhr

Bayerischer Rundfunk