30

Service 3 Tipps, wie Ihr Handy-Akku länger hält

Voll aufladen - vor dem nächsten Laden wieder ganz entleeren: So lautete lange Zeit die Formel für ein langes Akku-Leben. Längst gelten aber andere Regeln, wie der Handy-Akku möglichst lange hält.

Von: Florian Regensburger

Stand: 08.03.2018

3 Tipps, wie Ihr Handy-Akku länger hält | Bild: picture-alliance/dpa

Mancher hat Probleme, mit einer Akkuladung seines Smartphones über den Tag zu kommen. Die Nutzung sozialer Medien wie Facebook oder Whatsapp, Telefonate, Games oder Video-Chats verbrauchen nicht nur eine Menge Daten, sondern auch viel Strom. Da ist es wichtig, die Leistungsfähigkeit des Akkus für möglichst lange Zeit zu erhalten.

1. Akku nicht ganz aufladen erhöht die Lebensdauer

Wer sein Smartphone nur bis 75 Prozent auflädt, erhöht die Lebensdauer des Akkus.

Zuerst vorweg: Den sogenannten Memory-Effekt, wonach die Akkuleistung mit der Zeit nachlässt, wenn man vor dem nächsten Laden nur ein bisschen Energie verbraucht anstatt den Akku ganz zu entleeren, gibt es bei den heutigen Lthium-Ionen-Akkus nicht mehr – zumindest nicht in nennenswertem Ausmaß. Es verhält sich eher umgekehrt: Hält man den Ladestand möglichst im mittleren Bereich, etwa zwischen 30 – 75 %, dann kann man die Lebensdauer etwas verlängern.

Dieser Effekt ist zwar lange nicht mehr so stark, wie der Memory-Effekt bei den früheren Nickel-Cadmium-Akkus. Wenn man aber die Möglichkeit hat, sein Handy auch untertags in der Arbeit oder im Auto einmal ans Ladekabel anzustöpseln, kann man den Ladestand immer in diesem günstigen, mittleren Bereich halten.

2. Im Energiesparmodus über den ganzen Tag

Die meisten Geräte bringen einen Energiesparmodus mit, der sich auch noch konfigurieren lässt.

Wer viel Strom verbraucht, etwa mit Videotelefonaten, Spielen oder der Übertragung größerer Datenmengen, kann natürlich versuchen, den Energieverbrauch seines Smartphones zu minimieren. Die allermeisten Geräte haben einen Energiesparmodus, den man über die Geräteeinstellungen erreicht. Dabei wird dann zum Beispiel die Rechenleistung nach Bedarf heruntergefahren, die Displayhelligkeit reduziert und Hintergrundaktivitäten von Apps, die man gerade nicht benutzt, zurückgefahren.

So kommt man möglicherweise auch mit einem nicht ganz voll geladenen Akku über den Tag, wenn man keine Möglichkeit hat, zwischendurch zu laden.

3. Akku vor Hitze schützen hält ihn am Leben

Zu große Hitze, etwa in der Sonne im heißen Sand am Strand, kann Handy-Akkus schädigen.

Akkus vertragen sich nicht besonders gut mit hohen Temperaturen. Das gilt vor allem im Sommer: Bei direkter Sonneneinstrahlung auf ein Smartphone, das gerade zum Laden angesteckt ist, kann es gefährlich werden, weil das Gerät sich durch den Ladevorgang zusätzlich erhitzt. Besonders kritisch wird es bei schwarzen oder dunklen Smartphones, das sich in der Sonne nochmal besonders stark aufheizen.

Auch wenn das Gerät im Auto zum Laden angesteckt ist und dabei in der Sonne liegt, zum Beispiel auf der Ablage am Armaturenbrett, kann das zu einem Überhitzen des Akkus führen. Wenn es dumm läuft, bläht der Akkus sich auf – und ist dann nicht mehr zu reparieren. Im schlimmsten Fall ist dann das ganze Smartphone defekt oder fängt sogar Feuer.


30