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"Alle unter Schock" Wale in Neuseeland gestrandet

In Neuseeland sind bis Sonntag ein Dutzend Pottwale an Land gespült worden. Die Situation stellt Experten vor ein Rätsel. Die Tiere scheinen bereits auf offener See umgekommen zu sein.

Stand: 28.05.2018

Eine Walflosse ragt aus dem Meer in der Antarktis, 2017 | Bild: MEV/Claudia Masur

In Neuseeland sind 12 Pottwale an die Küste der Nordinsel gespült worden. Die bis zu 14 Meter langen Tiere wurden in einem teilweise schwer zugänglichen Gebiet der Westküste entdeckt. Im Laufe der vergangenen Tage, zwischen Donnerstag bis Sonntag, fanden die Ureinwohner "Maori" die leblosen Körper.

Experten stehen vor einem Rätsel

Das teilte die Meeresschutzbehörde DOC mit. Funde wie diese sind äußerst selten. Experten und Meeresbiologen stehen vor einem Rätsel. Es wird vermutet, dass die Riesen bereits auf offenem Meer gestorben sind. Die Majestäten waren alles männliche Tiere aus einer einzigen Herde. Die Ureinwohner zeigten sich "geschockt".

Plastikmüll bedroht viele Arten

Eine mögliche Erklärung für den rästelhaften Tod nicht dieser, aber vieler anderer ozeanischer Lebewesen, ist die Menge an Plasikmüll- und Abfall, die in den Meeren treibt. Die unschuldigen Tiere verschlucken die kleinen Teile, die ihnen nicht bekommen, und sterben an den Folgen.

Neuseeland – Land der "Fischer"

In dem Pazifikstaat wird zum Angeln im Meer keine Lizenz benötigt. Den "Kiwis" genügt eine Tages- oder Jahresberechtigung. In den zahlreichen "Fishing and Hunting Shops" kann man sich erkundigen und von Einwohnern Rat einholen.


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