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B5-Interview der Woche VdK-Vorsitzende Bentele fordert mehr Geld für Pflege

Die neue Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, fordert mehr Geld für den Pflegebereich. Im B5-Interview der Woche mahnt sie die Bundesregierung, mehr zu investieren.

Stand: 02.06.2018

Der Plan von Bundesgesundheitsminister Spahn, in der Pflege 13.000 zusätzliche Stellen zu schaffen, sei zwar gut, sagte Bentele. Das reiche aber bei weitem nicht aus, um die Probleme zu lösen.

Schon jetzt gibt es nicht genug Fachpersonal

Die VdK-Präsidentin rechnete im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk vor, was die neuen Stellen für ein Pflegeheim mit 80 Betten bedeuten würden: Eine Pflegekraft mehr, das seien viereinhalb Stunden an zusätzlicher Pflegeleistung pro Tag. Das sei nicht üppig, sagte Bentele und fügte hinzu, sie freue sich schon auf weitere konstruktive Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Spahn - etwa zur Frage, wie die neuen Stellen besetzt werden können. Denn schon jetzt fänden die Einrichtungen nicht genug Fachpersonal.

Mehr gesellschaftliche Anerkennung für Pflegekräfte

Bentele forderte, die gesellschaftliche Anerkennung der Pflegekräfte müsse sich verbessern. Zudem müssten die Fachkräfte besser bezahlt werden, um sich zum Beispiel das Leben in Ballungsräumen wie München auch leisten zu können.

Den VdK will die frühere Profisportlerin modernisieren. Sie kündigte an, verstärkt auch soziale Medien zu nutzen, um die Bürger zu erreichen. Die Rente soll dabei weiter ein zentrales Thema sein. Allerdings erklärte Bentele, dass sie da anders herangehen werde als ihre 79 Jahre alte Vorgängerin Ulrike Mascher - eben als eine Frau mit 36 Jahren, die noch mindestens 30 Jahre arbeiten werde.


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Barbara, Samstag, 02.Juni, 14:53 Uhr

10. Es geht nicht um unberechtigte Forderungen, sondern um mehr Gerechtigkeit!

Wenn Millionen Armuts-Rentner weniger als 500 € Rente haben, obwohl sie sich ein Leben abgeplagt, aber immer wenig verdient haben, dann ist es ein Unrecht, diese Leute im Regen stehen zu lassen, wobei ständig gesagt wird, wir seien "ein reiches Land"! Reich sind nur bestimmte Leute, aber ein Drittel der Bevölkerung ist arm; in Deutschland gibt es derzeit ca. eine Million Obdachlose!.

  • Antwort von Kats, Samstag, 02.Juni, 17:30 Uhr

    In Deutschland gibt es ca. 1 Million Obdachlose...
    Davon 3/4 aus den anderen EU Ländern, insbesondere Rumänien und Bulgarien.
    Das heisst aber nicht, dass die Pflege nicht reformiert gehört.

Anspruchsteller, Samstag, 02.Juni, 14:44 Uhr

9. Forderungen

Gibt es noch jemand, der nichts fordert?

Agnes Karll (1868-1927), Samstag, 02.Juni, 13:23 Uhr

8.

dt. Krankenschwester; Reformerin d. Krankenpflege; Gründerin d. Berufsorganisation d. Krankenpflegerinnen (heute DBfK); Mitgründerin u. Präsidentin d. Weltbundes (International Council of Nurses); Generaloberin d. DRK-Schwesternschaft; am 25. März war d. 150. Jahrestag ihres Geburtstages

Es ist natürlich Unsinn von sozialistischer Umverteilung zu reden. Es ist ein solidarisches Prinzip. Oder sollen sich nur Reiche eine OP/Pflege leisten können? Die anderen haben eben Pech gehabt oder was? Manche wollen wohl ein u.s.-amerikanisches "Gesundheitssystem", das keines ist. Das ist ekelhafte Neoliberalen-Denkweise. Ich dachte wir wären weiter, aber anscheined geht es zurück. Und gewisse Leute können ja gerne für lau arbeiten - hier pflegen. Ich bin aber der Meinung, dass Pflegekräfte angemessen entlohnt werden sollen und das ist bis jetzt nicht der Fall.

O.K., Samstag, 02.Juni, 12:26 Uhr

7. Pflege

Ich provoziere jetzt mal: In unserem Staat werden jedes Jahr ca 100 000 Kinder durch Abtreibung umgebracht, überwiegend aus finanziellen und egoistischen Selbstverwirklichungsgründen. Wenn ich das weiter denke und am anderen Ende des Lebens auch kein Geld da ist, stelle ich die Frage, was ist besser, Investition in die Zukunft (Kinder) oder in die Vergangenheit (Alten). So sieht`s aus. Bevor jetzt Schnappatmung kommt, ich gehöre auch zu den Alten.

  • Antwort von Kats, Samstag, 02.Juni, 13:02 Uhr

    Voll daneben !
    Sie kennen die Gründe für Abtreibung ?
    Wollen Frauen zwingen, Kinder zu gebären ?
    So etwas nenne ich Mittelalter und mehr als egoistisch.

  • Antwort von Arthur , Samstag, 02.Juni, 13:09 Uhr

    @O.K.
    Wieso entweder oder? Das, was man hat, sollte mit Verstand ausgegeben werden und nicht zur Rettung der ganzen Welt und deren Firmen, die danken es uns sowieso nicht.

  • Antwort von Barbara, Samstag, 02.Juni, 13:58 Uhr

    Es war in den 80er Jahren, da hat mir eine Frau Mitte Dreißig erzählt, daß sie schon siebenmal abgetrieben habe. Sie hatte immer verschiedene Freunde und wollte nie das Kind haben. Sie meinte, "im Krankenhaus ist ja immer noch ein Bett frei und die Kasse zahlt es ja!" Heute dürfte diese Frau ein "Pflegefall" sein.

  • Antwort von Leo Bronstein, Samstag, 02.Juni, 15:00 Uhr

    @ Kats
    ... >Sie kennen die Gründe für Abtreibung ?< ...
    Spontan fallen mir nur die Gründe bei sechs Fällen von Abtreibungen ein.
    .
    ... >Wollen Frauen zwingen, Kinder zu gebären ?< ...
    Zwingen kann Mann keine Frau das ein Mensch lebend zur Welt kommt.
    Mann kann ebenso wenig verlangen, dass diejenigen die abtreiben lassen verstehen, dass sie damit ein Teil jenes Vorganges sind, der zur demographischen Verwerfung in Deutschland führt.
    .
    ... >So etwas nenne ich Mittelalter und mehr als egoistisch.<
    Egoistisch empfinde ich es persönlich, wenn eine Frau abtreiben lässt, weil ihr ein dicker Bauch nicht ästhetisch erscheint.

  • Antwort von O.K., Samstag, 02.Juni, 15:31 Uhr

    @Kats, ich zwinge niemanden, nur weil man vorher nicht das Hirn eingeschaltet hat (Verhütung ist heutzutage kein Problem), und kein Kind kriegen will darf sie es umbringen? Das nennen sie dann nicht egoistisch?

  • Antwort von Danke FDP, Samstag, 02.Juni, 16:18 Uhr

    @kats
    Wie immer, voll daneben ....

  • Antwort von Reallife, Samstag, 02.Juni, 16:21 Uhr

    Tja, @O.K., wir bezahlen immer für irgendwelche Arten der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung:
    Schwangerschaftsabbrüche, aber ebenso für die Kinder und späteren Erwachsenen aus Schwangerschaften, die um jeden Preis ausgetragen werden oder trotz des Wissens um die hohe Wahrscheinlichkeit genetisch bedingter schwerer Krankheiten überhaupt stattfinden müssen, "weil die Medizin heute so viele Möglichkeiten bietet und die Kinder durchaus alt werden können".
    Mehrfache Alkohol- und Drogenentzüge. Wissen Sie, was da einer davon kostet?
    Auch die sündtteuren OPs, Krankenhausaufenthalte und monatelangen stationären oder ambulanten Rehamaßnahmen der Freizeitsportler und Motorradfahrer, bzw. deren Langzeitpflege. Diabetes, Bluthochdruck, Magenbänder einerseits, monatelange Psychiatrieaufenthalte und Psychotherapien für Anorektiker und Bulimiker andererseits.
    WO wollen Sie die Grenze ziehen?
    Die Zeiten der Zwangssterilisation wollen wir ja wohl auch nicht wieder zurück.

  • Antwort von Barbara, Samstag, 02.Juni, 17:18 Uhr

    Reallife, da gibt es nur eine Konsequenz: Leute, die so etwas machen, die sollen bitte ihre Kosten selber bezahlen! Denn erst dann, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht, werden diese Leute umdenken und ihr Leben ändern.

  • Antwort von Reallife, Samstag, 02.Juni, 18:12 Uhr

    Gut, @Barbara, dann sagen Sie mir doch jetzt bitte genau, was die Leute machen, die "so etwas machen" und was sie genau aus eigener Tasche bezahlen sollen!
    Wenn während der Schwangerschaft bei einer Untersuchung rauskommt, dass das Kind vermutlich eine Krankheit oder Behinderung haben wird
    1. den Abbruch selber zahlen
    2. lebenslänglich die Pflege für das Kind selber bezahlen
    Bitte um gut begründete Vorschläge!

  • Antwort von Kats, Samstag, 02.Juni, 18:28 Uhr

    2.Versuch
    Thema Pflege nicht wichtig genug ? Nein, Abtreibung und die Selbstbestimmung der Frauen
    in Frage zu stellen hat Vorrang.
    Gründe für die Abtreibung, Quelle, T-Online.
    Ein Kind kann eine Armutsfalle sein" - das sind die Gründe für Abtreibungen
    Ihrer Erfahrung nach "gibt es kaum Frauen, die die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch leichtfertig fällen." Häufig seien es "kombinierte Argumente", die zu einer Abtreibung führten: berufliche Überlegungen, eine instabile Partnerschaft oder Geldsorgen. "Ein Kind kann eine Armutsfalle sein. Viele Frauen fragen sich dann zu Recht, ob sie das sich und dem Kind zumuten können."

    @ Barbara: Eine Frau die abgetrieben hat ist für Sie aussagefähig ?
    @ Leo Bronstein: Mit Ihrer Bemerkung - aus ästhetischen Gründen eine Abtreibung,
    zeigt nur wieder, dass Sie keine Frauen kennen und keine Ahnung von Frauen haben,
    wie auch ?!
    @ Danke FDP, MM, Mary: Ihr persönlicher Rachefeldzug ist was ? Lächerlich und
    armselig.

  • Antwort von Leo Bronstein, Samstag, 02.Juni, 19:22 Uhr

    @ Kats
    >@ Leo Bronstein: Mit Ihrer Bemerkung - aus ästhetischen Gründen eine Abtreibung, zeigt nur wieder, dass Sie keine Frauen kennen und keine Ahnung von Frauen haben, wie auch ?! <

    .
    Die erste Frau die abgetrieben hat und die ich diesbezüglich kennengelernt habe schickte mir nach der Abtreibung in GB, wo sie lebte, noch das Armband, welches sie während des Eingriffs am Handgelenk getragen hat. Ein "sehr nettes Andenken", auch wenn es sich nicht um mein zukünftiges Kind gehandelt hat, welches noch immer in meinem Besitz ist.

  • Antwort von Kats, Samstag, 02.Juni, 20:18 Uhr

    @ Leo Bronstein
    Dann schreiben Sie von einer Frau, EINER/Ihrer bitteren Erfahrung.

    Den anderen Frauen unterstellen Sie die gleichen Beweggründe und übersehen dabei, dass die
    meisten in einer Notsituation sind und deshalb abtreiben.

    Was wollen Sie mit der Demographischen Verwerfung sagen ?
    Frauen haben Ihrer Meinung nach für das deutsche Volk Kinder zu bekommen ?
    Dann wundern mich Ihre Aussagen nicht mehr.

  • Antwort von Leo Bronstein, Samstag, 02.Juni, 20:52 Uhr

    @ Kats
    >Dann schreiben Sie von einer Frau, EINER/Ihrer bitteren Erfahrung. Den anderen Frauen unterstellen Sie die gleichen Beweggründe und übersehen dabei, dass die meisten in einer Notsituation sind und deshalb abtreiben.<

    .
    Alle Frauen kannte ich näher und alle haben offen ihre Beweggründe genannt.
    Und in keinen der insgesamt sechs Abtreibungen bestand eine ersichtliche Notlage.

    Eine dieser Frauen (eine Mitschülerin in einer Berufsschule) hatte mit ca. 20 Jahren bereits drei Abtreibungen und bei der handelte es sich um die mit dem >dicker Bauch ist nicht schön< Argument.

    Bei einer anderen Frauen bestand die Notlage höchstens darin, dass derjenige von dem sie geschwängert worden war, sie auf den Kosten der Abtreibung hat sitzen lassen. Was dann in einem Gespräch unter deren Müttern anschließend geklärt wurde.
    Bis auf die Übelkeit, während der Schwangerschaft (als Sie davon noch nichts wusste) und der Kostenfrage, war Sie sonst ziemlich gut gelaunt.

Chiemgauer, Samstag, 02.Juni, 12:11 Uhr

6. Merh GEld fordern ?

Bin selbst VDK Mitglied und kann jeden Monat in der Zeitung vom VDK nachlesen, was so alles schief läuft im Lande. Einmal ist es die Kluft zwischen Arm und Reich, die noch nie so hoch war wie jetzt, trotz Rekord Steuereinnahmen. Dann ist es die Altersarmut, die noch nie so große war wie jetzt, trotz Steuerrekordeinnahmen. Es ist eigentlich ein jammern von Januar bis Dezember der Sozial Verbände. Aber wenn man sich dann einmal jährlich wieder mit Frau Merkel und den anderen Eliten aus der Politik trifft, dann schüttelt man sich die Hand und lacht eine Runde wie toll es doch dem Land geht. Frau Bentele sollte sich mal bei Frau Merkel beschweren und Dampf ablasen was im Land verkehrt läuft, aber Sie hat je eher ein Problem mit der AFD und nicht mit der Bundesregierung.

  • Antwort von VdK-Mitglied, Samstag, 02.Juni, 13:10 Uhr

    @Chiemgauer,.....genau auf den Punkt gebracht!

    Bla-Bla ohne Wirkung!