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"Bösartiger" Angriff USA und Großbritannien werfen Russland Cyberattacke vor

Russland hat nach Angaben der USA und Großbritanniens eine großflächige Cyberattacke verübt. Ziel des "bösartigen" Angriffs seien unter anderem Regierungen und wichtige Infrastruktureinrichtungen, teilten amerikanische und britische Behörden gemeinsam mit.

Stand: 16.04.2018

Hackerangriff | Bild: colourbox.com

Die USA und Großbritannien werfen russischen Hackern eine weltweite Cyberattacke auf zentrale Elemente des Internets vor. Von der Regierung in Moskau unterstützte Gruppen hätten Router infiziert, erklärten amerikanische und britische Behörden. Der Umfang des Schadens sei noch nicht bekannt, erklärte Jeanette Manfra vom US-Heimatschutzministerium.

Ciaran Martin vom britischen National Cyber Security Centre sagte allerdings, es seien "Millionen von Maschinen" ins Visier genommen worden. Die Angriffe würden seit mehr als einem Jahr beobachtet, die zugrunde liegende Taktik sei schon länger bekannt. Möglicherweise brächten sich die Hacker für zukünftige Angriffe in Stellung.

Router sind dafür zuständig, Datenpakete in verschiedene Netzwerke weiterzuleiten. Den Angaben zufolge sollen unter anderem Internet-Provider, Unternehmen in der Privatwirtschaft und Schlüsseleinrichtungen der Infrastruktur von dem russischen Angriff betroffen sein.

Bereits früher Hacker-Vorwürfe gegen Russland

Die USA und Großbritannien machen Russland auch für den NotPetya-Cyberangriff 2017 verantwortlich. Dabei entstanden Milliardenschäden. Die Regierung in Moskau hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Zudem gehen US-Geheimdienste davon aus, dass Russland versucht hat, sich in die US-Präsidentenwahl 2016 einzumischen. Untersucht wird weiter, ob es Absprachen zwischen russischen Vertretern und dem Wahlkampfteam von Donald Trump gab. Russland und der Präsident haben dies zurückgewiesen.


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Niveauvolle sie, Mittwoch, 18.April, 15:47 Uhr

33. Macht euch nicht ins Höschen

Kakerlaken werden überleben ;-)

Besorgte sie , Mittwoch, 18.April, 14:04 Uhr

32. Ein Angreifer wird Pech haben, stirbt als zweiter.

Das russische atomare Vergeltungs-System "Perimeter" wurde von vornherein als vollautomatisch entworfen. Deshalb ist es im Falle eines massiven nuklearen Angriffes fähig, die Entscheidung über einen adäquaten (vergleichbar auf der Basis der Verluste) Antwortschlag selbständig, ohne Teilnahme (oder mit nur minimaler Teilnahme) des Menschen zu treffen. Die Existenz eines solchen Systems wurde schon so manches Mal "unmoralisch" genannt, jedoch ist es, von seinem Wesen her, der einzige Faktor des nuklearen Widerstands, der eine reale Garantie für eine Absage des potentiellen Gegners an die Konzeption des präventiven Vernichtungsschlages gibt. Das Arbeitsprinzip des Systems "Perimeter" ist das folgende: nach dem Befehl, der von den höchsten Steuergeräten der Raketentruppen auf dem speziellen Kommandopunkt angekommen ist, wird im Falle der Nutzung des automatischen Regimes des "Vergeltungsschlages", der Start der Kommandorakete 15P011 mit dem speziellen Kopfteil 15B99 erfolgen.

Pointer, Mittwoch, 18.April, 13:26 Uhr

31. Für die Kriegsbefürchter

Ein Krieg zwischen den Großmächten ist nicht führbar und nicht zu gewinnen. Die Eskalationsspirale würde sich in kürzester Zeit auf den befürchteten atomaren Erstschlag fokussieren. Wer zuerst auf den Knopf drückt, stirbt als Zweiter. Das ist sicher.

Deshalb wird es das nicht geben. So klug ist selbst ein Trump und ein Putin.

  • Antwort von Gut Informierte , Mittwoch, 18.April, 13:57 Uhr

    Die besten Sprüche von US-Politikern:

    Was, sie haben viel Öl und Gas? Dann haben sie sicher noch keine Demokratie!

    In Hiroschima und Nagasaki leben heute wieder Leute.

thorie, Mittwoch, 18.April, 07:52 Uhr

30. Frage an GB und USA

Wenn einer mit seinem Lada in die Stadt fährt, gilt das dann als russische Invasion?

AS39523, Dienstag, 17.April, 22:32 Uhr

29. BGPsec

Warum macht man es Putin so leicht? Aber nicht nur dem. BGP Hijacking ist für die Russen ein leichtes Spiel und wird zudem für DDOS u.a. genutzt. BGPsec ist schon seit 2010 überfällig.
Präfixe können problemlos gekapert werden. Wann gedenkt man das Netz der Netze sicherer zu gestalten?