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Didier, Donnerstag, 27.Oktober 2016, 12:45 Uhr

6. Seit ein paar Tagen wünsche ich den Amerikanern

diesen Trump als Präsident.
Damit die Stammtisch- & Schlag-drauf-und-Schluss-Menschen mal sehen, daß auch der Trump für eine Gesellschaftsschicht der Superreichen arbeiten wird, was die Trump-Wähler an Clinton ja kritisieren.
Vielleicht sehen dann auch diese Amerikaner ein, daß der American Way of Life eine große hedonistische Illusion gewesen ist. Clinton würde den Alptraum vom Imperium nur verlängern. Aber mit Trump hätten vielleicht nach seiner Präsidentschaft Leute wie Bernie Sanders eine echte Chance – viele junge Amerikaner sehen das ein, daß man mehr miteinander und sozialer leben sollte. Weniger gegeneinander mit Ellenbogen und Rüpelei.

Agnes, Donnerstag, 27.Oktober 2016, 11:30 Uhr

5. Trump ist unterhaltsamer

und ist m.E. genau der richtige politische Rivale für Frau Clinton, die ewig und drei Tage auf der politische Bühne präsent und mir extrem unsympathisch ist. Das Team des schillernden Trumps und des ernsthaften, soliden Mike Pence hat was. Sie wecken mehr Interesse als die schon seit 3 Jahrzehnten bekannten Clintons und ihre Vizes, dessen Name ich vergessen habe, aber der mir sehr an meinen Onkel Walter erinnert, dessen Gegenwart ich als Kind immer gemieden habe.

byuri, Donnerstag, 27.Oktober 2016, 11:25 Uhr

4. usa

Auch wenn mir jetzt wieder irgendwer vorwirft, das Thema zu verfehlen. Es kann uns eigentlich egal sein, wer was in den socialmedien was sagt oder tut, für die US-Amerikaner zählen doch nur die USA und der Rest der Welt soll am besten zahlen und sonst schweigen.

Hassan, Donnerstag, 27.Oktober 2016, 10:49 Uhr

3. Clinton wird Russland und China ständig weltweit bekämpfen.

Clinton als Präsidentin bedeutet viele neue Konflikte und Regime Change. Wer dann fleißig arbeitet und Steuern, Abgaben und Gebühren brav bezahlt, der finanziert die Waffen für den nächsten großen Krieg gegen Russland und China oder viele neue kleinere (Stellvertreter-) Kriege in Drittländern. Es werden so immer neue Kriegsflüchtlinge generiert.

  • Antwort von Mustafa, Donnerstag, 27.Oktober, 11:26 Uhr

    @Hassan
    Glaubst Du mit Trump wird es anders / besser? Im Gegenteil: Der säht ja schon im eigenen Land Hass und schürt die Auseinandersetzung. Bei anderen Ländern will er "vernichten"und "zusammenbomben". Und vorher und danach sollen alle auch noch (dafür?) an die USA bezahlen. (Wie wirr ist das?)
    Da ist mir Clinton aber 100-Mal lieber. Die kümmert sich zwar auch zuerst um US-Interessen (Ist das aber nicht auch ihre Aufgabe als US-Präsidentin?) aber sie ist wenigstens noch einigermaßen berechenbar. Trump dagegen ist völlig verrückt und unberechenbar.

  • Antwort von Thomas, Donnerstag, 27.Oktober, 11:39 Uhr

    "Clinton als Präsidentin bedeutet viele neue Konflikte und Regime Change."

    Aber Trump mit seiner polternden Art garantiert einen Weltfrieden? Das glaube wer will, ich nicht. Der würde sich mit seinem Kumpel Putin die Welt aufteilen und die NATO schwächen. Nicht umsonst ist er bei Putin beliebter als Clinton.

  • Antwort von websaurier, Donnerstag, 27.Oktober, 11:54 Uhr


    Diese Gefahr besteht beim Trumpeltier ja ganz bestimmt nicht!
    Nie und nimmer...
    -Grins-

Truderinger, Donnerstag, 27.Oktober 2016, 08:14 Uhr

2. Im Netz der King?

Das gilt scheinbar für Rechtspopulisten weltweit. Auch bei uns hat man ja beim Lesen der Kommentarspalten oft den Eindruck, die "AfD" müsste mindestens 80% der Wähler auf sich vereinigen. Natürlich weiß der Vernunftsmensch, dass das Netz in erster Linie Tummelplatz der Ewiggestrigen, Verschwörungstheoretiker und Modernisierungsverlierer ist. Leider ist das jedoch den betroffenen Personengruppen nicht klar, was sie dazu verleitet, aus Mehrheitsverhältnissen im Netz auf die tatsächliche Stimmung im Volk zu schließen. Liefern die Wahlen dann nicht das erwartete Ergebnis, hat man sofort die Erklärung parat: Manipulation und Betrug!

  • Antwort von Cosi, Donnerstag, 27.Oktober, 08:23 Uhr

    @ Trudinger
    Gut analysiert,besser hätte ich es auch nicht auf den Punkt bringen können.

    Man hat das Gefühl die Deppen werden mehr. Wenn man aber in der realen Welt sich bewegt merkt man das die Deppen in der Unterzahl sind.

  • Antwort von Hassan, Donnerstag, 27.Oktober, 10:59 Uhr

    Die Mainstream-Konsumenten, die am Fernseher regelmäßig einschlafen, benutzten kein Internet und keine Sozioalmedia. Internet verleitet zum Hinterfaragen der Nachrichten. Was für intelligente Bomben verwenden die USA in Mossul, dass nur Terroristen getötet werden und keine Zivilisten? Wie rückständig muß die russische Technik sein, dass die russischen Bomben im Aleppo überwiegend Frauen und Kinder töten? Wie schlecht sind die russischen Piloten ausgebildet, dass sie immer wieder Krankenhäuser und Schulen mit Fassbomben treffen?

  • Antwort von Thomas, Donnerstag, 27.Oktober, 11:46 Uhr

    "Leider ist das jedoch den betroffenen Personengruppen nicht klar, was sie dazu verleitet, aus Mehrheitsverhältnissen im Netz auf die tatsächliche Stimmung im Volk zu schließen."

    Oder andere wie Herr Seehofer lassen sich aus Mehrheitsverhältnissen aus Politbarometern leiten und schließen daraus dass es immer noch für eine Mehrheit für die Union reicht, auch wenn die knapp bei +/- 30% liegt und ignorieren die AfD die konstant über der 10% Markt liegt und das schon für geraume Zeit. Die SPD dümpelt bei 20 bis 22% herum und anscheinend ist Frau Merkel für Herrn Seehofer wieder der Garant für eine Regierungsbeteiligung in Berlin nach der Bundestagswahl 2017.

    Es sind nicht nur rechtslastige Internetkommentatoren die sich ihre Welt so stricken wie sie die gerne hätten. Auch Politiker, aber besonders die Journalisten vom Stern Magazin sind dermaßen auf Merkel-Kurs dass ich es schon gar nicht mehr lese.

    Die Wähler*innen haben es in der Hand denen einen Realitätscheck zu verpassen.

  • Antwort von Erich, Donnerstag, 27.Oktober, 11:52 Uhr

    So so, die Deppen werden immer mehr. Aus meiner Sicht, stimmt das nicht, die werden immer weniger!

    65 Prozent der Bundesbürger sind nach dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend mit der Flüchtlingspolitik Merkels unzufrieden. Nur 34 Prozent finden den Kurs nach der Umfrage des Forschungsinstituts Infratest dimap für den WDR richtig. Das ist die geringste Zustimmung seit diese Frage erstmals im Oktober 2015 gestellt wurde.

    Alles Rechtspopulisten? Wir kriegen Euch schon noch.

  • Antwort von Günter Blaschczok, Donnerstag, 27.Oktober, 12:19 Uhr

    Ich bin auch ein Depp .

  • Antwort von Erich, Donnerstag, 27.Oktober, 13:07 Uhr

    @Günter,

    lt. den Umfragen, sind die Deppen mittlerweile in der Mehrheit und zwar deutlich. Ich gehörte schon immer dazu. Trudi und Cosi sind mittlerweile in der kleinen Minderheit. Trudi ist sogar ein Ewiggestriger wie er schreibt, weil er die Umfragen von heute noch nicht kennt :D

  • Antwort von Antidepp, Donnerstag, 27.Oktober, 16:10 Uhr

    rechts, links, oben, unten, vorne, hintern, Populismus ist sehr populär.