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Diözese Würzburg Zukunft der Seelsorge: Bischof Jung sucht Gespräch vor Ort

Würzburgs neuer Bischof Franz Jung will in nächster Zeit die 19 Dekanate im Bistum besuchen. Die Gespräche vor Ort sollen ihm dabei helfen, über die künftigen Strukturen der Seelsorge in den Pfarrgemeinden entscheiden zu können.

Stand: 12.07.2018

Bischof Franz Jung | Bild: Markus Hauck (POW)

Ziel müsse es sein, eine Antwort zu finden, die nachhaltig sei und bei der nicht dauernd nachbessert werden müsse. Das sagte Jung beim Kiliani-Tag der Priester, Diakone und pastoralen Berufe am Mittwoch (11.07.) im Kiliansdom.

"Eine der wichtigsten Klärungen wird sein: Wer berät was mit wem bis wann? Wer muss eingebunden werden, wer muss gehört werden?", so Jung. Diese Fragen seien zentral, damit sich alle in den Prozess einbringen können. Und damit auch er die Möglichkeit habe, jeden und jedes der Gremien, die dafür kirchenrechtlich vorgesehen sind, zu hören und sein Votum wertzuschätzen.

Wohin führt der Weg?

Bleibt es bei Pfarreiengemeinschaften oder geht die Tendenz hin zu neuen Pfarreien? Diese Frage beschäftigt auch den Bischof. Er betonte, dass es hier noch einmal einer grundsätzlichen Reflexion bedürfe – "auch vor dem Hintergrund, dass unser Bistum in weiten Teilen sehr ländlich strukturiert ist".

Die nächsten Jahre sieht Jung als "Zeit der flexiblen Beratung". Sie werde gebraucht um zur Klarheit zu finden, "wohin uns unser Weg in Zukunft führt“.


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