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Messungen der Deutschen Umwelthilfe Hohe Stickstoffdioxid-Belastung in Aschaffenburg und Würzburg

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat einen Monat lang die Luft in ganz Deutschland gemessen. In Unterfranken sind auch Aschaffenburg und Würzburg von relativ hoher Stickstoffdioxidbelastung betroffen.

Stand: 22.03.2018

Abgase aus Auspuff | Bild: picture-alliance/dpa

In Aschaffenburg wurde in der Friedrichstraße ein Wert von über 46 Mikrogramm Stickstoffdioxidbelastung gemessen. In der Würzburger Grombühlstraße liegt die der Wert bei 49,8 Mikrogramm. Grund für die schlechte Luft seien überwiegend Dieselmotoren. Als gesundheitlich bedenkliche Belastungen der Atemluft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) gelten Werte über 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (ug/m3). 89 Prozent von den deutschlandweit 559 gemessenen Orten zeigte einen Wert, der darüber liegt. Die Messaktion wurde von der Deutschen Umwelthilfe von 1. Februar bis 1. März mit freiwilligen Helfern durchgeführt.

"Wir wollen darauf hinweisen, dass wir eine flächendeckende Bedrohung haben."

DUH-Chef Jürgen Resch

Im Juni will die Deutsche Umwelthilfe eine zweite Messung durchführen, um weitere Orte aufzudecken, an denen die Luft schlecht ist. Wie schon bei der ersten Aktion können Bürger Straßenabschnitte in ihrer Gemeinde mit einer besonders hohen Luftverschmutzung über die Internetadresse http://www.duh.de/abgasalarm melden.


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konstanze, Freitag, 23.März, 10:50 Uhr

5. würfeln die ihre grenzwerte und statistiken aus ?

kein seriöser wissenschaftler würde behaupten, dass er die zahl durch stickstoffdioxid vorzeitig verstorbener menschen genau beziffern kann. ausgerechnet ein bundesamt erweckte mit der zahl 5.966 diesen eindruck. erst kürzlich hat die DUH die ganz genauer zahl veröffentlicht. da waren es noch 12.860 tote. beide stehen im wettbewerb mit der organisation LLC in washington, die "nur" 11.400 tote in der gesamten EU vermeldet. für die europäische umweltagentur steht dagegen fest, dass es 75.000 sind. es gibt auch viele unterschiedliche statistiken über die zahl der ozon- und feinstaub-toten. und auch der sonnenschein fordert seine opfer. keine frage: stickoxid ist schädlich wie sehr viele stoffe, die in der natur und kultur auf uns wirken und man sollte sie eindämmen, wo es geht. aber dubiose statistiken, ausgedachte grenzwerte und extreme panikmache sind unseriös.

Ecatepec12, Freitag, 23.März, 07:34 Uhr

4. Hier wird der Leser für blöd gehalten

Ich habe mir die Liste der Deutschen Umwelthifle angeschaut. In Würzburg City liegt der Wert bei 34,2. Das überrascht mich dann doch.
In Grombühl befindet sich die 4 spurigen Ausfallstraße zur B19. Dort ist der Wert bei 49,8. Ja Himmel, irgendwo wird immer ein Ort sein, der die Grenzwerte nicht einhalten wird. Was ist mit dem Neuen Hafen ? Oder die Kreuzfahrtschiffe auf dem Main ? Was ist mit dem Dallenberg oder Zellerau ? @BR: Bitte objektive berichten und kein Bildzeitungniveau.

Markus , Donnerstag, 22.März, 19:49 Uhr

3. DUH Schwachsinn ohne Beweise

Die DUH ist ein durch Klagen und Toyota Zahlungen geförderter Verein, der meiner Meinung nach schon lange die Gemeinnützigkeit verloren hat. Man sollte den Verein schon deshalb verbieten, da er selbst vor Gericht die Aussage gemeinsam mit dem Umweltbundesamt auftischt, "es gäbe 6000 Dieseltote". Dies ist eine Lüge die sich nichtmal nachweisen lässt. Wer nix weis sollte besser seinen Mund halten! Jeder andere der vor Gericht Lügen verbreitet muss mit Konsequenzen rechnen, das gilt für Privatpersonen nicht aber für DUH und Umweltbundesamt. Eigentlich sollte das Verfahren um die Fahrverbote wieder aufgenommen werden. Wie steht in einem anderen Kommentar auf einer Seite: Die unverantwortliche Aussage des Umweltbundesamtes (angeblich 6000 Tote wegen Stickoxid) ist ein Skandal! Die Präsidentin des UBA sollte wegen Desinformation ihren Hut nehmen!“ Genau dieser Aussage schließe ich mich an!!! In München ist die Messstelle falsch aufgestellt kein wunder dass da nichts passt. Der Diesel bleibt!

Many, Donnerstag, 22.März, 16:57 Uhr

2. Wie kann

ein kleiner Verein diese Aufgaben stemmen , wenn unsere Ministerialbürogratie nichts dagegen schaft. Es sieht aus als währe da viel heiße
Abluft mit dabei. Wenn ich überlege ,damals als die Grenzen zu unseren DDR Brüdern geöffnet wurden ,konnte man die Ortschaften schon
riechen bevor man die Orte sah. Das war die Braunkohleheizung. Mir ist allerdings nichts bekannt, daß es deshalb ein Massensterben in
Ostdeutschland wegen der schlechten Luft gab. Allerdings war die DUH dort nicht bekannt.

Keck Jutta, Donnerstag, 22.März, 16:27 Uhr

1. Stickstoffdioxidbelastung/ Umwelthilfe

Hallo Bayern 1 Team,
Die deutsche Umwelthilfe soll sich warm anziehen...von wegen die Stickstoffbelastung kommt nur von den Dieselmotoren,alle anderen Betriebe , Firmen, Kreuzfahrtschiffe, Atomkraftwerke usw.,die unsere Luft dauerhaft schädigen werden natürlich nicht dazu gezählt. Ja wo lebt ihr denn eigentlich? Von wem wird die Umwelthilfe denn mit Spendengeldern versorgt? Man kann sich diesen Schwachsinn gar nicht mehr anhören...ich schalte leider um auf einen anderen Sender...z. B. Radio Südtirol....die Italiener haben letzte Woche im Radio verkündet: Unsere Luft ist sauber...es gibt keine Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Denkt sich die Umwelthilfe, dass Benziner und Elektroautos ( siehe Kinderarbeit/Kobaltförderung) eigentlich überhaupt etwas, wenn sie solche Berichte im Radio bringt? Schaut euch die Bilder dieser armen Kreaturen doch im TV an...oder hat die Umwelthilfe da was verpasst.......wegen der Spendengelder?? Nur zur Info .....es wird langsam langweilig