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Bürgerbegehren in Schweinfurt Stadtwald statt Landesgartenschau

Die Schweinfurter Stadträtin Ulrike Schneider startet heute (03.08.2018) auf dem Gelände der ehemaligen US-Ledward-Kaserne in Schweinfurt ein Bürgerbegehren. Dabei geht es um eine Alternative zur Landesgartenschau.

Stand: 03.08.2018

Die Sonne scheint in einem Wald durch die Blätter von Buchen.  | Bild: Guido Kirchner/ BR Bild

Die Politikerin von der Schweinfurter Liste will erreichen, dass auf dem Gelände, auf dem nach einer Bewerbung der Stadt die Landesgartenschau 2026 ausgerichtet werden soll, ein Wald gepflanzt wird. Die Kosten würden laut Schneider rund 300.000 Euro betragen. Die Pflanzkosten würden laut Schneider zu 80 Prozent vom Freistaat Bayern gefördert werden, weiterhin würde mit einem Stadtwald etwas für das Klima getan.

Schneider: Kosten für Landesgartenschau zu hoch

Die Investitionskosten für die Landesgartenschau mit sieben Millionen Euro nach Abzug aller Zuschüsse hält Schneider für viel zu hoch. Weiterhin ist sie der Ansicht, dass damit nichts für das Klima getan würde. Schneider sammelt nun mit dem Ziel eines Bürgerentscheids Unterschriften.


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Meixner, Mittwoch, 08.August, 21:07 Uhr

7. Stadtwald

Sehr geehrte Frau Schneider, es gibt einige Leute die für den Stadtwald unterschreiben möchten allerdings ist niemanden bekannt wo wir das tun können. Selbst Angestellte der Stadt können nicht weiter helfen. Würde mich über eine Antwort freuen. Mit freundlichen Grüßen Meixner

Coburger, Sonntag, 05.August, 17:12 Uhr

6. Besser, aber immer noch riskant

Eine Landesgartenschau (LGS) ist finanziell hochriskant, weil Millionen Eintrittsgelder einkalkuliert werden! Zudem ist das trocken-heiße fränkische Klima für LGS außerhalb von Flussauen nicht geeignet. Siehe jetzt WÜ, wo Unmengen Wasser nötig sind, um die LGS vor einem drohenden Aus, mehr schlecht als recht, zu retten.

Ein Wald wäre viel weniger riskant, sofern auf dem verdichteten Boden unter den Panzerplatten in Ledward überhaupt was wächst. Bäume müssen so tief wurzeln, wie die Baumkrone hoch ist! Deshalb scheiterten oft Renaturierungen von Industriebrachen. Riesige Mengen Bodenaustausch und Humus (woher?) könnten nötig sein für eine LGS. Und auch für Wald, der trotzdem besser und billiger wäre, da man sich die Zukunft für Ledward nicht verbaut: ggf. für Institute und Forschungseinrichtungen, die die immer noch zu einseitig strukturierte Stadt nötig braucht, für ein weiteres Standbein neben der Industrie! Bei einer LGS müsste man bei anderer Nutzung die Zuschüsse zurückzahlen!

Inge, Samstag, 04.August, 17:41 Uhr

5. Tolle Idee,

einen Stadtwald anzupflanzen, bin ich dafür und es steht in der Tration von Schweinfurt nachhaltige Erholungsflächen anzulegen.

Amelia, Samstag, 04.August, 11:57 Uhr

4. Guter Gedanke!

Eine Landesgartenschau soll ja meistens mit der Gestaltung eines Naherholungsgebietes für die Bürger einhergehen. Da ist ein Wald eine sehr gute Idee. dazwischen könnte man tatsächlich auch Blumenschauen haben, die später wieder abgebaut werden. In Würzburg hätte ich mir auf dem neuen LGS-Gelände nicht nur mehr Blumen gewünscht, sondern viel mehr Bäume. Die paar Blumenbeete auf dem Riesenareal und die Blumentöpfe, die man verspätet aufgestellt hat, werden sicher nicht bleiben. zurück bleiben ein paar Bäume und eine riesengroße Grasfläche, über die der Wind pfeift oder die von der Sonne verbrannt werden wird.....:-( Wenn es gelänge, in Schweinfurt beides, Wald und Blumen, zu kombinieren, wäre das ein Vorbild für viele weiter Schauen. "Plant for the planet!"

Gutmenschlein, Freitag, 03.August, 17:40 Uhr

3. Klasse

Eine gute Idee.