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Versteigerung beendet Oerlenbach: "Schwarze Pfütze" hat keinen neuen Besitzer

Das ehemalige Traditionsgasthaus "Schwarze Pfütze" bei Oerlenbach hat nach einem Zwangsversteigerungstermin keinen neuen Besitzer. Es gab es einen Interessenten, der bereit war, die Einstiegssumme für die Ruine zu bezahlen. Das war dem Gläubiger zu wenig.

Stand: 20.12.2017

Der Bruder des letzten Wirts hatte das durch einen Brand zerstörte Anwesen eigentlich bereits verkauft, von dem Käufer aber niemals Geld erhalten. Als Einstiegsgebot war ein symbolischer Euro festgelegt worden. Weil in den vergangenen Jahren jedoch Grundsteuern fällig wurden und Mahngebühren zusammenkamen, waren letztlich 7.432,15 Euro gefordert. Der Schweinfurter Bieter war darüber zwar enttäuscht, hätte genau diese Summe aber bezahlt.

Gläubiger hatte mit höherem Verkaufserlös gerechnet

Der Gläubiger hatte jedoch auf 25.000 bis 30.000 Euro gehofft und zog das Angebot zurück. Er hat nun ein halbes Jahr Zeit, um einen neuen Versteigerungstermin anzusetzen. Der Fall "Schwarze Pfütze" beschäftigt die Menschen in der Region: Etwa 25 Personen verfolgten den heutigen Termin im Amtsgericht. 


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Schmitt, Donnerstag, 21.Dezember, 16:36 Uhr

2. Gier!

Die Gier ist wieder zu groß... verschenkt das Ding, lasst die Steuern weg und gebt jemanden die Chance der noch nichts hat!
Lächerlich das ganze hin und her.. wenn das jemand kauft wird er verdonnert es wieder so her zu richten wie es mal war.
Frag mich echt ob die Behörden noch ganz Dicht sind. Behörden gehören alle mal auf Wirtschaftlichkeit & Logik geprüft.

klaus p, Mittwoch, 20.Dezember, 15:07 Uhr

1. Schwarze Pfütze

Eine letzte Chance dieses historisches Gebaeude vom Verfall zu retten;
Schwarze Pfütze;.. das Lokal der Fichtel & Sachs Einfahrer in den 50er Jahren!
Es gruesst Heinz Pfister, Schweinfurt

  • Antwort von Wolfgang, Mittwoch, 20.Dezember, 16:58 Uhr

    Besteht Bedarf dafür in Schweinfurt, gibt es dort nicht genügend Gastronomie? Wenn nicht, so scheint es, weg damit!