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Kernkraftwerk Grafenrheinfeld Bund Naturschutz reicht Klage gegen Atommüll-Lager ein

Der Bund Naturschutz hat gegen das geplante Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Landkreis Schweinfurt beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Klage eingereicht. Das erklärte der BN dem BR.

Von: Norbert Steiche

Stand: 25.06.2018

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld | Bild: Bayerischer Rundfunk 2018

Edo Günther, der Vorsitzende des Bund Naturschutz Kreisverbands Schweinfurt, äußerte große Bedenken gegen das Lager, das im Zuge des Abrisses des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld entstehen soll. Sein Verband fürchte, dass sich durch die vielfachen Einlagerungen der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle in Spezialcontainern die Strahlenbelastung bis zum Bereich des Kraftwerkszauns summiere. Dies gelte auch dann, wenn die Grenzwerte für die die einzelnen Abfälle unterschritten würden.

Strahlung darf um das Dreifache höher sein

Wie Babs Günther, Sprecherin des "Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft" gegenüber dem Bayerischen Rundfunk sagte, seien sogar in der Rückbaugenehmigung Hinweise auf eine höhere Strahlenbelastung zu finden. Dort sei festgeschrieben, dass die gemessene Strahlung am Zaun vom Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle um das Dreifache höher sein dürfe, als der Wert, der aus dem Lager für die hochradioaktiven Abfälle - sprich aus dem Atommüll-Zwischenlager mit den eingelagerten Castoren - komme.

Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung

Laut Günther würde die Landesärtzekammer von Baden-Württemberg bestätigen, dass auch eine Strahlung unter den Grenzwerten gesundheitliche Schäden bei der Bevölkerung in der Umgebung verursachen könne. Wie berichtet, plant der Kernkarftwerk-Betreiber Preußen Elektra den Bau einer 101 Meter langen sogenannten "Bereitstellungshalle" für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle.


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Volker Goebel Dipl.-Ing. Endlager-Fachplaner, Montag, 25.Juni, 16:09 Uhr

1. >>> Zwischenlager härten - aber auch mal am Endlager arbeiten bitte

Wieder eine neue Zwischenlager-Halle - und in Gorleben gibt es bald eine Mauer mehr - die Zwischenlager werden mehr und fester - aber ist das die richtige Richtung für die nächsten 100 Jahre ? - Nein - besser auch mal am Endlager arbeiten - die BGE GmbH hat schon wieder 2 Jahre ohne vorzeigbare Ergebnisse vertrödelt und steht jetzt ohne Geodaten da, weil die Bohrdaten die Geschäftsgeheimnisse der Erdöl und Erdgasindustrie sind - Dabei wurden doch bereits 2 höffige Standorte von Ing. Goebel nachgewiesen - ART-TEL 1.3 bei Karlsburg und DBHD südlich von Kröpelin - Die beiden Planungen sind weit fortgeschritten und finden bereits internationale Anerkennung. - Zeit für Endlager ...