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Ursache weiter unklar Hauseinsturz in Himmelstadt – Ermittlungen in alle Richtungen

Zehn Tage nachdem ein Haus in Himmelstadt nach einer Verpuffung eingestürzt ist, hat die Staatsanwaltschaft den Fall an sich gezogen. Schwere Brandstiftung und versuchter Totschlag stehen im Raum. Das Haus muss teils abgetragen werden.

Von: Sylvia Schubart-Arand

Stand: 14.06.2018

Eingestürztes Haus in Himmelstadt | Bild: Sylvia Schubart-Arand

Die Ermittler vermuten die Ursache der Verpuffung im Keller. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat angeordnet Spuren zu sichern, weil Straftaten wie schwere Brandstiftung und versuchter Totschlag im Raum stehen. "Wir ermitteln in alle Richtungen", so Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach gegenüber dem BR. Damit Spuren nicht verloren gehen, müssten sie schnellstmöglichst gesichert werden. Es werde nicht ganz einfach, weil das stark zerstörte Haus durch die Regenfälle der letzten Tage noch weiter in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es müsse teilweise abgetragen werden, so Seebach weiter. Ein Abrissunternehmen soll diese Arbeiten ausführen.

Spendenkonto für Familie eingerichtet

Die Hilfsbereitschaft für die vierköpfige Familie, von denen noch ein Sohn in einer Fachklinik in Offenbach liegt, ist groß. Nachbarn haben Wohnraum zur Verfügung gestellt und auch ein Bruder des 52-jährigen Familienvaters hilft. Der Betroffene engagiert sich selbst ehrenamtlich und hilft immer beim Auf- und Abbau des bekannten Weihnachtsmarkts. Die Gemeinde hat für die betroffene Familie ein Spendenkonto eingerichtet bei der VR-Bank Würzburg: IBAN: DE82 7909 0000 0304 2002 50; BIC: GENODEF1WU1.


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