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Frühaufsteher-Serie Ferienjobber in der Industrie

Viele Schüler und Studenten nutzen die Ferien um zu arbeiten. So auch Miriam Hub. Die 21-jährige Studentin arbeitet einen Monat beim Technologiekonzern ZF in Schweinfurt und steht dafür schon um 6.00 Uhr morgens am Fließband.

Stand: 23.08.2018

Ferienjobberin Miriam Hub arbeitet bei ZF in Schweinfurt am Fließband | Bild: BR

Lang ausschlafen in den Ferien? Nicht bei Miriam Hub - für sie beginnt um 4.30 Uhr der Tag. Die 21-jährige Studentin der Elektrotechnik arbeitet in den Semesterferien einen Monat lang für den Technologiekonzern ZF in Schweinfurt.

Harter Job

Im Drei-Schicht-Betrieb steht Miriam am Fließband und baut Kupplungsscheiben für Lkw-Kupplungen zusammen. In der Frühschicht beginnt der Arbeitstag bereits um 6.00 Uhr. Siebeneinhalb Stunden verbringt die Studentin täglich in der riesigen, lauten und sehr warmen Produktionshalle.

Gute Bezahlung

Dennoch sind die Kurzzeit-Arbeitsplätze beliebt: rund 1.000 über 18-jährige Schüler und Studenten hat ZF in diesem Jahr in den Ferien eingestellt. Grund für den hohen Andrang ist die gute Bezahlung der Ferienjobber. Bis zu 3.500 Euro können sie verdienen, bleiben dabei sozialversicherungsfrei und bekommen die Lohnsteuer wieder zurück.


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