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Einsturzgefahr Himmelstadt: Kripo bricht Spurensuche in zerstörtem Haus ab

Ein mehrstöckiges Wohnhaus in Himmelstadt ist am Montag bei einer Verpuffung zerstört worden. Die Unglücksursache bleibt weiter unklar. Aus Sicherheitsgründen brach die Kriminalpolizei die Spurensuche am Dienstag ab. Es besteht Einsturzgefahr.

Stand: 05.06.2018

Zerstörtes Wohnhaus in Himmelstadt | Bild: BR-Mainfranken/Albrecht Rauh

"Wir kommen aufgrund der massiven Einsturzgefahr nicht in das Haus rein", sagte ein Polizeisprecher. Experten sollen nun klären, ob das nicht mehr bewohnbare Haus für die Spurensicherung nun Stück für Stück abgetragen oder abgestützt werden soll. Bei der Verpuffung war das Haus an einer Seite komplett aufgerissen worden.

Ermittler gehen Hinweisen auf Benzingeruch nach

Weil Feuerwehrleute kurz nach Eintreffen an der Einsatzstelle Benzingeruch wahrgenommen hatten, waren Ermittler mit einem speziell ausgebildeten Spürhund und einem Hubschrauber im Einsatz. Die Auswertung möglicher Erkenntnisse lag am Dienstag allerdings noch nicht vor. Lediglich eine Gasexplosion konnte die Polizei ausschließen. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte der Polizeisprecher. Am Dienstag wurden die Nachbarn in der Straße befragt.

Familienvater nicht so schwer verletzt, wie anfangs angenommen

Am Montagabend waren bei dem Einsturz in Himmelstadt vier Menschen verletzt worden. Die Opfer stammen alle aus einer Familie. Der 53 Jahre alte Familienvater war mit Verdacht auf schwere innere Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Der Verdacht habe sich jedoch nicht bestätigt, dem Mann gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte der Polizeisprecher. Die Ehefrau des 53-Jährigen sowie die beiden erwachsenen Söhne waren leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.


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