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Aus den Haßbergen Drei Gärtner bringen die Landesgartenschau zum Blühen

Frühlingsblüten auf einer Fläche, die insgesamt größer ist als zwei Fußballfelder – damit geht am 12. April in Würzburg die bayerische Landesgartenschau 2018 an den Start. Noch steht die Blumenpracht bei Gärtnern im Glashaus.

Von: Barbara Markus

Stand: 12.03.2018

Gartenbaubetriebe aus Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern sorgen dafür, dass sich die Knospen rechtzeitig öffnen. Mit dabei sind drei Profis aus dem Landkreis Haßberge: zwei aus Haßfurt, einer aus dem 20 Kilometer entfernten Kirchaich - Roland Roth, Dietmar Hofmann, Werner Pudell .

Trio aus den Haßbergen

Sie übernehmen die Blumenpflege auch als Gemeinschaft, wechseln sich dann beim Gießen ab. Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Anemonen ziehen sie für eine Fläche von rund 1.100 Quadratmetern vor.

"Wir haben jetzt zusammen 23.000 Pflanzen auf Fläche, die wir dann produzieren und auch pflanzen wollen."

Gärtner Roland Roth

Die Hälfte der Wechselbeete auf der Landesgartenschau wir von den drei  Fachbetrieben aus den Haßbergen bepflanzt. Eine Gartenarchitektin hat die Pflanzen, das Farbschema und die Flächen vorgegeben.  Demnach spielt  aus Kirchaich mit seinen blühenden Lieblingen in Würzburg den Empfangschef: 

"Gerade im Eingangsbereich wird das richtiger Wow-Effekt sein, 2.300 Anemonen für ein lila-oranges Farbenspiel."

Gärtner Dietmar Hofmann

Mit Hilfe der Landesgartenschau erwächst aus einer ehemaligen US-Kaserne am Hubland in Würzburg ein neuer Stadtteil im Grünen. Werner Pudell aus Hassfurt setzt Farbtupfer an der ehemaligen Landebahn der Leighton- Barracks, die jetzt Grüne Wiese ist:

"Gelbe, blaue, pinke und rote Blüten sollen praktisch die 29 Landelichter einer Landebahn darstellen, in zwei Meter breiten und sechs Meter langen Beeten. Ich glaube, das wird ein schöner Farbkontrast."

Gärtner Werner Pudell

Die Frühjahrsblüher sind gut über den Winter gekommen und sollen, wenn möglich,  nächste Woche in Würzburg ausgepflanzt werden. Und das war noch nicht alles.  Denn ab Pfingsten sorgen die drei Gärtner aus den Haßbergen auf der Landesgartenschau dann auch für den Sommerflor.


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Amelia, Montag, 12.März, 10:50 Uhr

1. Neuer Stadtteil

Ich war gestern auf der Baustelle um die Landesgartenschau spazieren und habe mich sehr gewundert: Die neuen Wohnblöcke stehen so dicht, dass auch bei Sonnenschein - das Hubland badete in der Sonne - manche Häuserfronten im Dunkeln bleiben. Was soll das denn? Im Winter könnte man einiges an Heizkosten sparen, würde man die Sonne hineinlassen.....Wann lernen die Planer endlich dazu? Der Sonnenmangel wird nicht ausgeglichen durch die wunderbare neue Grünanlage.....

  • Antwort von Bernhard, Montag, 12.März, 11:22 Uhr

    Wenn es im Hirn vom Architekt schon Dunkel ist, kann nichts gescheites heraus kommen.
    Die Architekten müssen ja da nicht wohnen.