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SEK-Einsatz am Airport München Sprengstoffalarm am Münchner Flughafen aufgehoben

Ein noch ungeklärter Hinweis hat am Abend zu einem Großalarm am Münchner Flughafen geführt. Eine Anruferin hatte sich bei der Informationsstelle des Münchner Airports gemeldet, eine Person aus dem arabischen Raum wolle Sprengstoff an Bord einer Maschine nehmen. Inzwischen wurde der Alarm aufgehoben.

Von: Oliver Bendixen

Stand: 23.04.2018

Sicherheitskontrolle am Flughafen München | Bild: picture-alliance/dpa

Am Münchner Flughaben konnte nach mehreren Stunden der am Abend ausgelöste Sprengstoffalarm aufgehoben werden. Zunächst waren zahlreiche Einheiten in Alarmbereitschaft versetzt worden, nachdem ein anonymer Hinweis auf einen verdächtigen Passagier eingegangen war. Eine Anruferin hatte der Informationsstelle des Flughafens mitgeteilt, bei einem arabischen Passagier handelt es sich um einen Mann, der mit einer Sprengstoffladung im Gepäck unterwegs sei.

Genaue Beschreibung führte schnell zu gesuchter Person

Dieser wolle mit dem Strengstoff im Gepäck offensichtlich eine Maschine der Fluggesellschaft ETIHAD in Richtung Abu Dhabi fliegen. Aufgrund einer genauen Personenbeschreibung konnten Polizeikräfte den Gesuchten im Terminalgebäude 2 ausfindig machen. Dort ließ sich der Mann widerstandslos abführen. Sprengstoff wurde in seinem Gepäck keiner gefunden.

Polizei überprüft Beschuldigten weiter

Derzeit wird der aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) stammende Mann von Polizeibeamten mit Dolmetscher vernommen. Allerdings gibt es keine Hinweise, dass es sich bei ihm um gesuchten Extremisten handeln könnte. Die ETIHAD-Maschine flog mittlerweile ohne den Mann in Richtung Abu Dhabi ab.


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