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Razzia auch in Bayern Seehofer verbietet "Osmanen Germania"

Bundesinnenminister Seehofer hat die "Osmanen Germania" verboten. Mitglieder der rockerähnlichen Gruppe verübten schwere Straftaten, hieß es zur Begründung. Seit dem Morgen läuft eine Durchsuchungsaktion gegen den Verein, unter anderem in Bayern.

Stand: 10.07.2018

Osmanen Germania Logo | Bild: picture-alliance/dpa

Der Rockergang "Osmanen Germania BC" und all ihren Teilorganisationen sind sämtliche Tätigkeiten untersagt worden. Von dem Verein geht demnach eine schwerwiegende Gefährdung für individuelle Rechtsgüter und die Allgemeinheit aus, wie das Bundesinnenministerium mitteilte.

Minister Horst Seehofer (CSU) erklärte, die Mitglieder der Gruppe würden "schwere Straftaten verüben. Wer den Rechtsstaat ablehnt, kann von uns keine Nachsicht erwarten."

Erpressung, Drogenhandel, Zwangsprostitution

Nach Schätzungen der Polizei hat der türkisch-nationalistische Verein bundesweit mindestens 300 Mitglieder. In Stuttgart läuft seit März ein Prozess gegen acht mutmaßliche Mitglieder, darunter drei, die zur weltweit höchsten Führungsebene gerechnet werden. Den Männern wird unter anderem versuchter Mord, Erpressung, Drogenhandel, Zwangsprostitution sowie Zuhälterei und Freiheitsberaubung vorgeworfen.

Razzia auch in Bayern

Das Verbot stützt sich auf das Vereinsgesetz. Die "Osmanen Germania" stehen nach Einschätzung des NRW-Innenministeriums auch in Verbindung zur türkischen Regierungspartei AKP und zum Umfeld des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Die Verbotsanordnung wurde mit einer Razzia gegen Mitglieder der Rockergruppe in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz verbunden. Insgesamt gebe es im gesamten Bundesgebiet 16 Ortsgruppen.


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K.Weber, Mittwoch, 11.Juli, 22:01 Uhr

4. Türken-Rocker Gang

Diesen Typen geht unsere Rechtauffassung am A.... vorbei. Und mit Integration haben sie schon gleich garnichts am Hut. Wird wieder deutlich, wenn man liest, dass hier geborene und aufgewachsene Jugendliche zurück in die Türkei gehen um von dort aus über Call-Center hier Betrügereien zu begehen. Und Herr Erdogan reibt sich die Hände. Ein einvernehmliches Miteinander wird es nicht geben, denke ich, zu verschieden sind die Kulturen und Grundwerte. Aufmerksamkeit ist gefordert, damit nicht das Gastland letztendlich auf der Strecke bleibt.

Elvira, Dienstag, 10.Juli, 11:42 Uhr

3. Noch einer

Nach den Osmanen könnte man auch die DitiB verbieten.

Diese aus dem Ausland gesteuerte politische Organisation ist definitiv verfassungsfeindlich.

Leon, Dienstag, 10.Juli, 10:27 Uhr

2. Gute Entscheidung

Und bei Straffälligkeit sie bitte wieder ins Osmanische Reich zurückschicken. Erdogan wird es freuen. Endlich trifft er Gleichgesinnte.

Negan, Dienstag, 10.Juli, 10:00 Uhr

1.

Sehr gut so, aber wenn man schon dabei ist, extremistische Organisationen zu verbieten, könnte man doch auch ein paar doitsche verbieten.

  • Antwort von Testballon, Dienstag, 10.Juli, 10:38 Uhr

    Verstehe ich jetzt nicht, Truderinger. Bei den Osmanen hat doch jeder einen deutschen Pass. Freuen Sie sich heute lieber mal über gelungene Integration! :)

  • Antwort von Kontrabraß, Dienstag, 10.Juli, 10:56 Uhr

    "doitsche",... alles klar Mann