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Aktionswoche Über 5.000 Besucher waren im Almarin in Mönchsdeggingen

Wochenlang hatten etwa 200 ehrenamtliche Helfer geschuftet, um das Hallenbad Almarin in Mönchsdeggingen für eine Woche wieder zu öffnen. Die Aktion war mit über 5.000 Besuchern ein voller Erfolg.

Stand: 09.04.2018

Im Almarin in Mönchsdeggingen darf geschwommen werden - zumindest für eine Woche | Bild: BR/Judith Zacher

Über 5.000 Besucher sind in der Aktionswoche nach Ostern ins Mönchsdegginger Almarin gekommen. Die viele Arbeit der Ehrenamtlichen, die in über 11.000 Arbeitsstunden das Bad für diese eine Woche renoviert haben, hat sich damit also gelohnt.

Gemeinderäte und Bürgermeister besichtigen das Bad

Die Stimmung sei super gewesen, berichtet Rolf Bergtold, Vorsitzender des Fördervereins Almarin. In den vergangenen Tagen habe er im Stundentakt Gemeinderäte und Bürgermeister durch das Bad geführt. Auch von ihnen seien die meisten begeistert gewesen und hätten sich beeindruckt vom guten Zustand des Bades gezeigt.

Konzept zum Erhalt des Bades wird erarbeitet

Jetzt wolle man ein Konzept erarbeiten und den umliegenden Gemeinden bald belastbare Zahlen darüber vorlegen, was das Bad im Dauerbetrieb kosten würde. Dann müssen die Gemeinden entscheiden, ob sie sich an einem Zweckverband beteiligen wollen. Denn nur gemeinsam könne es gelingen, dass das Almarin wieder dauerhaft geöffnet wird.

Unterstützung des Donau-Rieser Landrats

Unterstützung hat der Förderverein schon im Vorfeld vom Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle bekommen. Dieser will sich dafür einsetzen, dass das Bad wieder dauerhaft geöffnet wird. Allerdings brauche es dazu auch Geld vom Freistaat, so Rößle.


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Wolfgang, Montag, 09.April, 13:54 Uhr

2. Wurde zuviel öffentlicher Luxus gebaut?

Vor 50, 35 oder 25 Jahren konnten sich die Städte und Geimeinden ihre Hallenbäder lesiten, also auch finanzieren.

Grundsätzlch gilt doch Neubau ist IMMER teurer als Erhalt.

Auch dann wenn mal einzelne Fliesen abplatzen oder manche Warmwasserrohre verkalkt wären. Wenn dann sind das nur Teilreparaturen oder Unterhaltsarbeiten.

Ausnahme wäre das wenn wie in manche Städten der Uckermark die Hälfte der Einwohner weg wäre und keine Steuerzahler mehr vorhanden wären.

Das dürfte aber auf nur wenige Orte zutreffen..

PS.:

Nicht mehr zeitgemäß? Müllersches Volksbad in München......., seit 100 Jahren so!

Hertle Monika , Montag, 09.April, 12:34 Uhr

1. Ich hoffe so sehr dass das Almarin wieder geöffnet wird

Ich verstehe nicht warum sich die Gemeinden die Kosten nicht teilen wollen. Das ist doch für Ihre Gemeindemitglieder, die auch die Steuern bezahlten im Landkreis. Auch unser Herr Landrat Herr Rössle könnte sich beteiligen am Almarin.

  • Antwort von Wolfgang Huber, Montag, 09.April, 17:11 Uhr

    Ganz einfach: Das gilt als schlichte Sozialausgaben, für den ganz normalen Bürger. Das bringt keine Zuschüsse oder sonstige Lorbeeren, das kostet einfach nur. Quasi für nix und wieder nix - in den Augen der werten Kommunalpolitiker, die selber mal eben in die Alpen-Spa´s fahren oder gleich in die Karibik etc minestens zweimal im Jahr.