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Personenkontrolle Polizeibeamte in Nürnberg bedroht, beleidigt und geschlagen

Als ein 66-Jähriger in der Nürnberger Innenstadt in eine Personenkontrolle der Polizei gerät, wird er aggressiv und beschimpft die Beamten. Dann schlägt er einem Polizisten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Erst mit körperlicher Gewalt gelingt es den Polizisten seine Identität festzustellen.

Stand: 04.07.2018

Symboldbild: Blaulichter von Polizeifahrzeugen | Bild: dpa-Bildfunk/Rene Ruprecht

Ein renitenter 66-jähriger Nürnberger griff am Dienstagnachmittag in der Innenstadt unvermittelt Polizeibeamte an und verletzte einen dabei leicht. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Der Mann wurde aggressiv und beleidigte die Polizisten

Gegen 17:45 Uhr unterzogen die Beamten des Unterstützungskommando Mittelfranken (USK) den Mann in der Königstorpassage einer Personenkontrolle. Dieser reagierte sofort aggressiv und verweigerte die Herausgabe seines Personalausweises. Nachdem er sich nicht überzeugen ließ, kündigten die Polizisten eine Durchsuchung an. Der Kontrollierte reagierte in der Folge derart heftig, dass er die Einsatzkräfte zunächst verbal bedrohte und beleidigte.

Unvermittelt schlug der Mann dem Polizisten ins Gesicht

Anschließend schubste er einen Beamten weg und schlug ihm unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die Polizisten mussten den 66-Jährigen mittels körperlicher Gewalt zu Boden bringen und fesseln. Erst danach konnte seine Identität festgestellt werden. Durch den Angriff wurde die Brille eines Beamten beschädigt. Er selbst erlitt leichte Verletzungen, blieb aber weiterhin dienstfähig.

Polizei leitet ein Ermittlungsverfahren ein

Gegen den Beschuldigten leiteten die Polizeibeamten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Er muss sich nun u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Er wurde nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.


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