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Prozesse Veranstalter des Weihnachtsmarktes im Regensburger Schloss schuldet Helferverein 10.000 Euro

Die gemeinnützige Helfervereinigung des Technischen Hilfswerks fordert Geld vom Veranstalter des Romantischen Weihnachtsmarktes im Regensburger Schloss Thurn und Taxis. Veranstalter Peter Kittel sieht sich mit einer Klage wegen offener Rechnungen über 11.000 Euro konfrontiert.

Von: Kilian Neuwert

Stand: 01.02.2018

Der romantische Tweihnachtsmarkt im Schloss Thurn und Taxis in Regensburg | Bild: pa/dpa/A. Weigel

Die gemeinnützige Helfervereinigung des Technischen Hilfswerks verklagt den Veranstalter des Romantischen Weihnachtsmarktes im Regensburger Schloss Thurn und Taxis, Peter Kittel. Es geht um rund 11.000 Euro.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers klagt die gemeinnützige Helfervereinigung des Technischen Hilfswerks vor dem Landgericht Regensburg gegen Kittels Firma, weil dieser Geräte für rund 11.000 Euro angemietet hat, das Geld dafür aber schuldig geblieben sein soll. Zuerst hatte das Online-Portal "Regensburg Digital" über den Rechtsstreit berichtet.

Konkret geht es um Verteilerkästen, die bei dem Weihnachtsmarkt eingesetzt wurden. In einem ersten Verhandlungstermin wurde am Donnerstag keine Einigung erzielt. In dem Zivilverfahren soll jetzt am 22. Februar ein Urteil verkündet werden.

Der von Kittel veranstaltete "Romantische Weihnachtsmarkt" im fürstlichen Schloss lockt jedes Jahr Besucher aus der ganzen Bundesrepublik nach Regensburg. Der Eintritt kostet bis zu 9 Euro.

Eventmanager Kittel wurde bekannt als Organisator der Papstbesuche  

Als Publikumsmagnet erweisen  sich dabei die regelmäßigen Auftritte von Hausherrin Gloria von Thurn und Taxis als Sängerin von Weihnachtsliedern. Eventmanager Kittel wurde unter anderem als Organisator von zwei Papstbesuchen 2006 in Regensburg und 2011 in Thüringen bekannt.


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