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Sulzbach-Rosenberg Rauschgift-Milieu: Elf Häuser bei Drogen-Razzien durchsucht

Razzia im Drogen-Milieu von Sulzbach-Rosenberg: Am Morgen hat die Polizei insgesamt elf Häuser und Wohnungen durchsucht. Bei fast allen Objekten wurden die Polizisten auch fündig.

Von: Tobias Dörges

Stand: 15.03.2018

Symbolbild: Zwei Polizeibeamte bei einer Razzia | Bild: picture-alliance/dpa/Paul Zinken

Die Polizei hat am Morgen im Raum Sulzbach-Rosenberg (Lkr. Amberg-Sulzbach) insgesamt elf Häuser und Wohnungen durchsucht. Es ging um Ermittlungen im Rauschgift-Milieu der Stadt. Bei zehn der elf Durchsuchungen fanden die Ermittler tatsächlich Drogen und entsprechende Gerätschaften.

Mutmaßlicher Dealer löste Razzia aus

In einem Fall ergaben sich auch Hinweise, dass ein Verdächtiger selbst mit Drogen handelt. Nach Angaben der Polizei hatten Ermittlungen gegen einen Drogenhändler in Amberg zu den heutigen Durchsuchungen bei mutmaßlichen Abnehmern in Sulzbach-Rosenberg geführt. Der Amberger Verdächtige habe mit "verschiedenen" Betäubungsmitteln gehandelt, so die Ermittler. Die elf Verdächtigen, gegen die sich die heutigen Durchsuchungen richteten, sind zwischen 17 und 29 Jahre alt. Die meisten wurden in ihren Wohnungen angetroffen und vorläufig festgenommen. In drei Fällen waren nur die Eltern zuhause. In einem Fall musste die Wohnung geöffnet werden, weil niemand zuhause war.

Auch Sprengsätze entdeckt

Bei einem Verdächtigen entdeckten die Polizisten neben Hanfsamen auch selbst gebaute Sprengsätze. Der 17-Jährige hatte Eisenkugeln mit Schwarzpulver gefüllt und Zündvorrichtungen angebracht. In einer Kiste befanden sich weitere "nicht zugelassene pyrotechnische Gegenstände" sowie Munition, die wohl von einem der US-Truppenübungsplätze in der Oberpfalz stammte.

Die Beschuldigten sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen gegen sie laufen weiter. Unter anderem werden jetzt sichergestellte Mobiltelefone ausgewertet.


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Peter, Donnerstag, 15.März, 21:34 Uhr

1. Grandioser Erfolg

Also wenn ich mir die schiere Grösse der Böller, nein fast schon Granaten, so ansehe... ok da haben wir in unserer 80er Jahre Jugend deutlich schlimmere Verbrechen begangen.
Was man weiterhin erkennen kann sind Platzpatronen , da kann es tatsächlich sein dass man eine Erlaubnis für braucht, aber auch ganz offensichtlich legale Platzpatronen und dann noch , ich kann es kaum fassen, Streichhölzer!!!!
Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll man dieses Teufelszeug sogar mancherorts in Einzelhandelsgeschäften bekommen können!
Jetzt mal Klartext: Ja, aus Streichhölzern kann man Pyrotechnik machen, aber dazu braucht man tausende!
So wie der Schwesternschlächter von Laupheim, der wurde an der Grenze mit tausenden davon aufgehalten, passiert ist ihm aber nix...

Kurzum, mit dieser Pressemeldung sorgt man für Lacher.

  • Antwort von Werner, Samstag, 17.März, 18:14 Uhr

    Sie hecheln wegen der Streichhölzer rum und verdrängen den eigentlichen Grund der Razzia. DROGEN. Das Andere ist meinetwegen, um Ihnen entgegen zu kommen,ein netter Nebeneffekt,der sich dabei ergeben hat und Sie erheitert. Ich finde, Sie sollten bei aller Spöttelei den wahren kriminellen Umstand dabei nicht aus den Augen verlieren. Drogenhandel.