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Bislang größter Einsatz für "Sea-Eye" Regensburger Seenotretter versorgen 800 Flüchtlinge

Die Regensburger Hilfsorganisation "Sea-Eye" hat nach eigenen Angaben am Montag ihren bisher größten Rettungseinsatz im Mittelmeer geleistet. Die Crew versorgte fast 800 Menschen in elf überfüllten Booten mit Schwimmwesten und Rettungsinseln.

Stand: 04.10.2016

Rettungsaktion der Sea Eye auf dem Mittelmeer | Bild: BR/Katharina Heudorfer

Die Rettungsaktion dauerte 16 Stunden, teilte die Organisation auf ihrer Internetseite mit. Eine Person retteten die Helfer direkt aus dem Wasser, drei Menschen wurden notärztlich versorgt. Eine 17 Jahre alte Frau starb jedoch.

Italienische Küstenwache koordiniert Rettung

Insgesamt mussten am Montag 6.000 Bootsflüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet werden, teilte die italienische Küstenwache mit, die den Einsatz rund 50 Kilometer vor Tripolis koordinierte. Beteiligt waren Schiffe der italienischen Küstenwache und Marine sowie der EU-Grenzagentur Frontex und einiger Hilfsorganisationen wie "Sea-Eye".


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Kurt Eisner, Dienstag, 04.Oktober 2016, 14:10 Uhr

5. Finanzierung

Ich kann nur hoffen, daß dies von Spendengeldern unserer grünen Besserverdiener bezahlt wird und nicht die mit Schweiß getränkten Steuergelder der arbeitenden Bevölkerungsschichten verwendet werden...

  • Antwort von derBÖSEwolf, Dienstag, 04.Oktober, 17:06 Uhr

    das ist eine gGmbH - also gemeinnützig :)

Ach je ..., Dienstag, 04.Oktober 2016, 13:00 Uhr

4. Flüchtlinge

Flüchtlinge wird es immer geben, solange es Krieg gibt! Da kann sich der kleine deutsche Biedermann, der Sonntags brav in die Kirche rennt, noch so aufregen, er kann rechte Populisten wählen und am Stammtisch politisieren. Es wird sich nichts ändern!

Die Menschen, die das ändern könnten, sind daran nicht interessiert ... aktuell z.B. Assad, Putin, Obama, mehrere arabische Länder und Merkel. Diese ehrenwerten Personen lassen nicht nur den Krieg in Syrien eskalieren. Sie schämen sich auch nicht, Kinder, im Namen des Erdöls, umbringen zu lassen, während sie in Saus und Braus leben!

Es macht mir traurig, zu erleben, in welchem Zustand sich die Welt befindet und keine Hoffnung auf Besserung auszumachen ist!

Arme Kinder dieser Welt - was tun wir euch nur an!!! Wie sollt ihr wissen, was Frieden ist, wenn ihr nur Krieg und Elend kennt!!!

Raymond, Dienstag, 04.Oktober 2016, 11:04 Uhr

3. meine Meinung ...Anheizung des Problems

fuehle mich nicht als Nazi ...dennoch ...die Aktionen unterstuetzen das Schleusertum ... heizen das Geschaeft an ..sicherlich kann man die Leute nicht ertrinken lassen , nur wuessten , Schlepper und Fluechtlinge nicht ganz genau ...das bei solchen Aktionen ..nicht umgehend ...Helfer , Kriegsschiffe und so weiter --umgehend Hilfe leisten ......GAEBE ES DIE IRRSINNIGEN UEBERFAHRTEN NICHT .....genau das ist unser - Europas , Problem ....in Saudi Arabrien ..und anderen ababischen Staaten .. die ebenfalls Hilfe leisten koennten ...gibt es dieses Problem nicht .....

Erich, Dienstag, 04.Oktober 2016, 10:07 Uhr

2. Das ist eine Unterstützung

der Schleuser. Die wissen genau, daß die Flüchtlinge auf dem Meer abgeholt werden. Jetzt schciken die immer mehr auf immer schlechteren Booten raus richtung Europa. Wie man das gut heißen kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Eine Anklage wg. Schleusertums, wäre das mindeste!

  • Antwort von Bertl, Dienstag, 04.Oktober, 12:10 Uhr

    Der selben Meinung !
    Motto :Ein S C H I F F wird kommen und bringt uns .... so heist das Lied.

  • Antwort von Wolf, Mittwoch, 05.Oktober, 18:35 Uhr

    Jaja, ihr tollen Retter des Abendlandes,schlichte Antworten auf komplexe Fragen und eure Welt ist wieder in Ordnung. Wisst ihr Schlauberger übrigens daß von 100 Afrikanern wenns hoch kommt 10 schwimmen können,steht da komischerweise nicht auf dem Lehrplan. Da zählen manchmal Minuten.....aber für euch D..... sind Lebensretter halt Schleuser. Mir grauts vor euch!

Erik, Dienstag, 04.Oktober 2016, 10:02 Uhr

1.

Es ist menschlich verständlich und auch notwendig, diese Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Es ist aber auch so, dass sich dadurch noch mehr dieser Menschen auf den Weg machen, da sie mit ihrer Rettung und Verbringung nach Europa rechnen können. Von daher müssen diese Menschen von den Rettern dahin zurück gebracht werden, woher sie kommen. Nur auf diese Weise kann den Schleusern das Wasser abgegraben werden.

  • Antwort von Franz K., Mittwoch, 05.Oktober, 00:44 Uhr

    Das ist praktisch nicht möglich, denn die Länder in denen die "Flüchtlinge" ablegen nehmen diese nicht so einfach zurück. Die Länder sind froh um jedes Boot das ablegt.
    im Prinzip genauso wie die Österreicher die Refugees nach Deutschland an die Landesgrenzen gekarrt haben.
    Bei uns leben 500000 abgelehnte Flüchtlinge die aus diesem Grund nicht ausgeliefert werden können.