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Bilanz Regensburger Herbstdult Mäßiger Besuch - mehr Straftaten

Zum Ende der Regensburger Herbstdult hat die Polizei am Montag Bilanz gezogen. Die Zahl der Straftaten ist im Vergleich zur vergangenen Herbstdult 2015 leicht angestiegen.

Von: Andreas Wenleder

Stand: 12.09.2016

Regensburger Herbstdult | Bild: BR / Marcel Kehrer

38 Straftaten registrierte die Polizei und damit vier mehr als 2015. Die Zahl der Körperverletzungen ist mit zehn Fällen sowie zwei Fällen gefährlicher Körperverletzung nahezu gleich geblieben. Die Anzahl der Diebstähle ist leicht rückläufig. Sexualdelikte und Ruhestörungen wurden bisher nicht registriert. Die Zahl der Beleidigungen hat dagegen zugenommen.

Mal mehr, mal weniger Besucher

Das Besucheraufkommen beschreibt die Polizei vor allem in der ersten Woche als mäßig, in der zweiten Woche, an den Wochenenden und den Familientagen sei die Herbstdult dagegen gut besucht worden. Das neue Sicherheitskonzept, insbesondere die vermehrte Präsenz und die Kontrollen an fünf Eingängen der Dult, habe sich darüber hinaus bewährt und habe sich positiv auf die allgemeine Sicherheitslage ausgewirkt, teilt die Polizei mit.


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space22, Dienstag, 13.September, 04:55 Uhr

4. regensburger dult

Beleidigungen nehmen zu, heute fühlt sich fast jeder beleidigt weil viele nichts mehr im Hirn haben sondern nur noch mit dem Handy spielen aber unsere Gerichte haben wahrscheinlich zu wenig Arbeit wenn man der klage du volle nachgeht armes Deutschland

mkveits, Montag, 12.September, 17:18 Uhr

3. Der Dult-ige Lärm

Leider beschäftigt sich auch Ihr Bericht nicht mir der Rechtsprechung, zum Beispiel des Verwaltungsgerichts Würzburg zur "akustischen Umweltverschmutzung" durch vor allem Rock- und Pop-Musik, die sich vornehmlich an das zahlungs- und trinkkräftige junge Publikum wendet - und sich dadurch seit Jahr und Tag , wie auf der Wies´n, von der eigentlichen bairischen Festkultur verabschiedet. Die zulässigen Werte werden regelmäßig nach 22 Uhr überschritten. Der Staat und seine Institutionen haben für Beschwerden der Bürger nur ein Schulterzucken übrig, die Polizei glaubt nicht einschreiten zu müssen; sie verweist auf die Stadtverwaltung. Vertrauen in den Rechtsstaat, der jedermann an Gesetz und Recht bindet? Vollzug des Legalitätsprinzps seitens der Polizei ohne Ansehung der Person?

"Ballermann" aller Orten - bis auf wenige bairische Abende und dem Familien- und Senionrennachmittag.

Einzelheiten zur Rechtsprechung finden "....."
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Bürger X, Montag, 12.September, 17:05 Uhr

2. Die leidigen Beleidigungen

Kann ihr Reporter Angaben dazu machen, um welche Art von Beleidigungen es sich gehandelt hat?

Anmerkung der Redaktion: Dabei handelte es sich unter anderen in zwei Fällen um Polizistenbeleidigung. Zu den anderen Fällen macht die Polizei keine Angaben. Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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Hans Holtz, Montag, 12.September, 16:51 Uhr

1. Tja, da staunt man doch etwas.

Wieso sind denn die Straftaten gestiegen, obwohl bedeutend mehr Polizeikräfte vor Ort waren? Kann man sich einfach nicht vorstellen. Diese Information törnt irgendwie ab und ich glaube, dass viele ältere Leute sich wegen Sicherheitsbefürchtungen die Wiesn verkneifen werden. Es ist absehbar, dass da die Besucherzahlen rückläufig sind, weil man schon 2015 zu 2014 weniger Gäste zählte.

  • Antwort von Wolf, Dienstag, 13.September, 18:40 Uhr

    Mehr Polizei vor Ort,ergo mehr Beamtenbeleidigung,eigentlich logisch ;-)