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Regensburg Bevorstehendes Verkehrschaos durch A3-Ausbau: Firmen beraten über Lösungen

Im Frühjahr starten die Arbeiten für den Ausbau der A3 bei Regensburg. Dauerstaus und ein Verkehrschaos sind zu befürchten. Firmen mit Sitz entlang der Autobahn treffen sich heute, um zu beraten, wie sie die Beeinträchtigungen gering halten können.

Von: Sebastian Grosser

Stand: 05.02.2018

A3 Regensburg Ausbau | Bild: BR/Veronika Meier

Die ersten Vorarbeiten für den Ausbau der A3 haben bereits vor Wochen begonnen. Im Frühjahr startet dann der sechsspurige Ausbau so richtig.

Es wird eng auf den Straßen

Um die sechs Jahre wird der Ausbau der A3 bei Regensburg dauern. Zwar sollen alle Fahrspuren offen bleiben. Trotzdem: Es wird eng auf Regensburgs Straßen, sagt Josef Seebacher von der Autobahndirektion Südbayern.

"Wir haben jetzt schon Stau, mit der Baustelle wird es natürlich nicht besser. Und wir können eigentlich nur aufklären, dass man möglichst in den Hauptverkehrszeiten die Autobahn meiden sollte, wenn es irgendwo geht."

Josef Seebacher, Autobahndirektion Südbayern

Staus zu Schichtwechsel vermeiden

Josef Seebacher, Autobahndirektion Südbayern

Die A3 bei Regensburg ist überdurchschnittlich viel befahren. 70.000 Fahrzeuge sind pro Tag unterwegs. Deswegen sind auch die großen Werke von BMW, Continental oder Krones besonders vom Ausbau betroffen. Schon jetzt stehen beim Schichtwechsel die Autos auf den Zubringerstraßen. Die Verantwortlichen beraten heute, wie sie ihre Mitarbeiter pünktlich an den Arbeitsplatz bringen können und wie die Güter rechtzeitig zu den Werken hin und wieder weg kommen. Die Voraussetzungen sind schlecht, sagt Jürgen Helmes von der IHK Regensburg.

"Da rächt sich jetzt, dass in den letzten Jahren einfach viel zu wenig für die Verkehrsinfrastruktur in Regensburg Stadt und Landkreis getan wurde. Vielleicht auch ein Problem der mangelnden Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis."

Jürgen Helmes, IHK Regensburg

Noch fließt der Verkehr. Im März startet der Abriss und Neubau der ersten Brücken über die A3. Ab April geht es an die Autobahn selbst.


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Floh, Dienstag, 06.Februar, 07:49 Uhr

3.

Hier wird dann mancher Disponent u. der Chef ins schwitzen kommen.
Wir warten auf Teile - wir stehen im Stau.

Hans, Montag, 05.Februar, 15:38 Uhr

2. Verkehr

Fast alle großen Unternehmen sind an das Gleisnetz angeschlossen.
Würden Sie mehr Güterverkehr über die Gleise statt per Lkw abwickeln wäre das schon mal eine deutliche Verbesserung.

Genau so könnten sie Pendelzüge für Mitarbeiter einrichten.

Aber wie es bei uns in Deutschland läuft ist am Ende der Arbeiter wieder der dumme, weil er dafür Sorgen muss das er Pünktlich ist .
Die Unternehmen werden Ihre Kosten möglichst gering halten oder auf Zulieferer abwälzen.

Wolfgang, Montag, 05.Februar, 13:39 Uhr

1. Die Hälfte der Werksparkplätze schliessen.

Mit den Betrtiebsräten abstimmen wer allein im PKW dort kommen darf, für 3/4 der Belegschaft Fahrgemeinschaften und neue Werksbusse.

Und neue Bahnhaltepunkte, direkt an den großen Fabriken, z.B. BMW in Landshut und Neutraubling. Dort dürften dann täglich mehr Fahrgäste ein- oder aussteigen alsin Hagelstadt oder Reichertshausen..