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Von Jahr zu Jahr mehr Kinder Babyboom in Amberg in Weiden

Der bayernweite Babyboom macht sich auch in der nördlichen Oberpfalz bemerkbar: In Amberg und Weiden sind in diesem Jahr schon deutlich mehr Kinder auf die Welt gekommen als 2016.

Von: Margit Ringer

Stand: 24.08.2017

Baby | Bild: picture-alliance/dpa

In Amberg ist am Sonntag das 1000. Baby zur Welt gekommen, teilte eine Sprecherin mit. Damit verzeichnet das Klinikum St. Marien zum jetzigen Zeitpunkt bereits 129 Geburten mehr als im August 2016. In Weiden haben 887 Kinder bis heute das Licht der Welt erblickt, das sind 30 mehr als im Vergleichszeitraum von Januar bis August 2016.

2017 könnte Rekordjahr werden

In Amberg und Weiden prognostizieren die Chefärzte der Frauenkliniken jeweils einen neuen Rekord für das Jahr 2017. Bereits 2016 war der Betrieb im Kreißsaal rekordverdächtig. In Weiden kamen 1.350 Kinder im vergangenen Jahr zur Welt - Höchststand seit den 80er-Jahren. Und auch in Amberg toppten die Neugeborenen 2016 die Zahl der Babys aus 2015. Über den Grund können beide Chefs der Frauenkliniken nur spekulieren. Eine konkrete Erklärung haben beide nicht.

Ein oder zwei Kinder

Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) hat in seinem Jahresbericht für 2015 ermittelt, dass die Bayern in der Regel ein bis zwei Kinder bekommen, Großfamilien gibt es nur wenige. So haben insgesamt 649.000 Familien ein Kind unter 18 Jahren, 486.000 haben zwei. Drei oder mehr Kinder leben in 132.000 Familien. 74,9 Prozent der Eltern sind verheiratet, 17,7 Prozent sind Alleinerziehende und 7,4 Prozent leben in nicht ehelichen Gemeinschaften.


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Elfriede, Samstag, 26.August, 13:41 Uhr

2.

Wie viele von den Neugeboren gehören zu den zugereisten Neubürgern ?
Bei uns im Haus ist eine Familie mit einem Kleinkind und einem Baby eingezogen, die Frau ist innerhalb der 2 Jahre jetzt das 2 mal schwanger, also mittlerweile 4 Kinder. Alles wird vom Amt bezahlt.
Da frage ich mich, wieviel Steuern müssen wir noch aufbringen, wenn dies so weiter geht.

  • Antwort von Zeitungsleserin, Samstag, 26.August, 15:12 Uhr

    Auf diese sachliche Antwort warte ich auch: bitte die Zahlen der Geburten von Einheimischen und Migranten getrennt veröffentlichen, es ist nur fair für die Steuerzahler, diese Information zu bekommen. Die Zahlen der Bevölkerung sprechen nämlich eine andere Sprache: fast 24% der Menschen in Bayern sind Ausländer. Bayern ist bunt!

IH, Freitag, 25.August, 17:37 Uhr

1.

Mehr als zwei Kinder braucht's auch nicht. Deutschland ist voll genug.

  • Antwort von Renate E., Freitag, 25.August, 18:12 Uhr

    Da werden sich die Neubürger kaum danach richten. Eine afrikanische Frau hat (angeblich) durchschnittlich 4 Kinder. Obwohl man immer bei Reportagen und Berichten im Fernsehen über arabische Länder immer Frauen sieht oder Familien mit mehr als sechs Kindern. Auf jeden Fall dürfte es für unsere Breiten zu viel des Guten sein. Ich erinnere mich noch gut an meine Urgroßmutter, die immer vom Elend in ihrer Großfamilie erzählte. Sie hatte 10(!) Geschwister, zwei starben. Aber ihre Kusinen hatten bedeutend mehr Geschwister, eine hatte 13, die andere 15. Davon starben zwar auch einige, aber die Not muss damals extrem gewesen sein auf dem Land und es gab keinen liebevollen Umgang untereinander.