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Fall Peggy Ermittlungen gegen ehemaligen Nachbarn

Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall Peggy seit 2013 gegen einen ehemaligen Nachbarn der Familie, das bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt Mitte Dezember. Gegen den 40-Jährigen bestehe aber kein dringender Tatverdacht.

Stand: 16.12.2013 | Archiv

Leeres Grab von Peggy Knobloch | Bild: Bayerischer Rundfunk

Aus ermittlungstaktischen Gründen konnte der Leitende Obserstaatsanwalt Herbert Potzel im Dezember 2013 keine weiteren Einzelheiten bekannt geben. Er bestätigte nur, dass gegen den ehemaligen Nachbarn der Familie Knobloch aus Lichtenberg ermittelt wird. Es habe sich herausgestellt, dass das Alibi des Nachbarn Jens B. nicht so fest sei, wie angenommen. Der Verdächtige sei bereits vernommen worden.

Ermittlungen gegen Mann aus Halle

Außerdem ist ein weiterer Verdächtiger ins Visier der Staatsanwaltschaft Bayreuth gerückt. So laufen bereits Ermittlungen gegen den 29-jährigen Holger E. aus dem Raum Halle. Er sitzt zurzeit wegen sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Tochter im Gefängnis. Er ist der Stiefbruder von Jens B., dem ehemaligen Nachbarn der Knoblochs.

Mord ohne Leiche

Der verurteilte Ulvi Kulac

Seit Mitte 2012 führt die Staatsanwaltschaft Bayreuth erneut Ermittlungen im Fall Peggy durch – unabhängig vom Wiederaufnahmeverfahren des Verurteilten Ulvi Kulac. Das damals neunjährige Mädchen war am 7. Mai 2001 spurlos verschwunden. Kulac wurde drei Jahre später als ihr Mörder verurteilt. Peggy Leiche wurde aber nie gefunden.

Chronologie im Fall Peggy

Spurensuche in Lichtenberg


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