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Sophia identifiziert In Spanien gefundene Tote ist die Studentin aus Amberg

Bei der in Spanien gefundenen Frauenleiche handelt es sich um die vermisste Sophia aus Amberg. Die Studentin wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Sie war von einem Lastwagenfahrer in Leipzig mitgenommen worden.

Von: Anne Axmann

Stand: 29.06.2018

Nun ist es Gewissheit. Die in Spanien gefundene Frauenleiche kann nach dem DNA-Abgleich eindeutig als die vermisste Sophia L. identifiziert werden. Das teilte das Polizeipräsidium Oberfranken in einer gemeinsamen Erklärung mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth am Freitagnachmittag mit. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kriminalpolizei Bayreuth hatten die Ermittlungen übernommen, da davon ausgegangen werden musste, dass die gebürtige Ambergerin in Oberfranken getötet wurde.

Frauenleiche durch DNA identifiziert

Ein durch das Bayerische Landeskriminalamt in München erstelltes DNA-Profil der Vermissten übersandten die Ermittler an die spanischen Behörden, heißt es in der Mitteilung. Mit diesem genetischen Fingerabdruck gelang es, den in der Nähe einer Tankstelle in Nordspanien aufgefundenen Leichnam als Sophia L. zu identifizieren.

Vermisste stieg in Leipzig in einen LKW

Angaben zu den Todesumständen können derzeit nicht gemacht werden. Sophia war am 14. Juni verschwunden. Die in Amberg geborene Studentin wurde zuletzt gesehen, als sie an einer Tankstelle an der Autobahn 9 bei Leipzig in einen Lastwagen mit marokkanischer Zulassung gestiegen sein soll. Sie wollte nach Bayern trampen. Dieser LKW wurde später in Spanien ausgebrannt gefunden. Dessen 41 Jahre alter Fahrer wurde festgenommen.

Beamte aus Oberfranken in Spanien

Er gilt als dringend verdächtig, die 28-Jährige umgebracht zu haben. Die Bayreuther Ermittler gehen davon aus, dass die Frau in Oberfranken getötet wurde. Zwei Ermittler der Kriminalinspektion Bayreuth und Beamte der Polizei Leipzig sind seit Montag vor Ort in Spanien.


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