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Gartenschau-Gelände statt Hinterhöfe Festival "St. Georgen swingt" in Bayreuth geht doch weiter

Erst im Dezember wurde das Aus für das beliebte Musik-Festival "St. Georgen swingt" bekannt gegeben. Nun die gute Nachricht: Das Festival kann doch weiter bestehen. Im Juli gibt es einen Neustart auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau.

Von: Kristina Kreutzer

Stand: 06.03.2018

Ein Musiker mit Trompete auf einer Bühne, davor Zuhörer. | Bild: St. Georgen swingt

Es war ein herber Schlag für die Bayreuther Kulturszene, als im Dezember das Aus für das Musik-Festival "St. Georgen swingt" bekannt gegeben wurde. Nun haben aber die Mitglieder des zugehörigen Vereins in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen: Es geht doch weiter.

Umzug auf die Seebühne

2016 war die Wilhelminenaue Schauplatz der Landesgartenschau.

Das Festival wird mit einem neuen, überarbeitetem Konzept an einem anderem Standort fortgeführt. Von den Hinterhöfen im historischen Bayreuther Stadtteil St. Georgen zieht das Festival auf das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau und die dortige Seebühne um.

Das ganze Konzept sei auf den Prüfstand gestellt worden, heißt es vom Verein. Es wurde auch über eine neue Ausrichtung des Musik-Programms und den Standort nachgedacht. Sieben Jahre lang hatte das beliebte Festival in St. Georgen stattgefunden.

Zu wenig Ehrenamtliche

Doch das Gelände und die vielen einzelnen Hinterhöfe seien schwer überschaubar. Deshalb wären mehr Mitarbeiter nötig gewesen, um die Sicherheit zu gewährleisten, heißt es weiter. Letztlich war "St. Georgen swingt" an zu wenigen ehrenamtlichen Mitarbeitern und veränderten Sicherheits-Anforderungen gescheitert.

Neustart im Juli

Die Unterstützung aus Wirtschaft, Politik und der Sponsoren sei positiv, heißt es weiter: "Sie alle wollen den neuen Weg gemeinsam mit dem Verein gehen und das Festival wieder unterstützen. 'St. Georgen swingt" präsentiert also am 13. und 14. Juli 2018 einen musikalischen Neustart mit verminderter Quantität, aber durchaus gleichwertiger, wenn nicht gar verbesserter Qualität."

Informationen zu Musik-Progamm, Eintrittspreisen und Kartenverkauf wollen die Veranstalter noch bekannt geben.


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