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"World Oceans Day" Auch der Chiemsee hat ein Plastik-Problem

Der "World Oceans Day" findet auch am Bayerischen Meer, dem Chiemsee, statt. Auf der Fraueninsel dreht sich alles um die Themen Plastikmüll in Ozeanen und heimischen Gewässern.

Von: Dagmar Bohrer-Glas und Anton Rauch

Stand: 08.06.2018

Plastik am Chiemsee | Bild: BR/Dagmar Bohrer-Glas

Mikroplastik ist ein weltweites Problem. Auch der an sich sehr saubere Chiemsee hat so seine Sorgen damit, sagt Alexandra Nawroth vom Abwasser- und Umweltverband Chiemsee. Eine Studie der Uni Bayreuth, der TU München und dem LfU habe 2017 ergeben, dass in allen untersuchten Gewässern eine niedrige bis mittlere Belastung vorhanden sei, auch am Chiemsee, so Nawroth.

Planktonnetz im Chiemsee

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, bietet die Meeresbiologin Julia Hager zum internationalen "World Oceans Day" auf der Fraueninsel im Chiemsee gemeinsam mit dem Abwasser- und Umweltverband Chiemsee ein buntes Programm an. So wird ein professionelles Planktonnetz ausgebracht, das Chiemsee-Plankton und andere Stoffe aus dem See fischt.

Mikroplastik mikroskopiert

Die Wasserproben können dann unter einem Mikroskop begutachtet werden. Zudem werden freiwillige Helfer dabei, weggeworfenen Müll einzusammeln. Für Kinder gibt es Geschichten rund ums Meer und eine Malaktion. Die Aktion findet von 13 bis 17 Uhr an der Südspitze der Fraueninsel statt.

Von der Aktion erhoffen sich die Initiatoren mehr Bewusstsein in Sachen Plastikverzicht und Müllvermeidung.


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websaurier, Freitag, 08.Juni, 14:17 Uhr

3. Was für ein dämlicher Titel..

...Warum sollte der Cheimsee kein Problem haben?

Wir reden hier von einem globalen "Plastik-Problem"; der Mensch hat es ja geschafft, den Ast abzusägen, auf dem er selbst sitzt...
Die komplette Umwelt ist geschädigt, Böden vergiftet, Grundwasser vergiftet, Luft bescheiden, Insekten weg, Regenwälder abgeholzt, Atommüll überall, etc...
Die Liste läßt sich aj mittlerweile endlos fortführen.

  • Antwort von Moni, Freitag, 08.Juni, 15:59 Uhr

    Sehe ich genauso ... Politik sollte eigentlich Mensch und Natur schützen, aber das Gegenteil ist der Fall .... TRAURIGE Profitlichkeitsgeschichte ...

  • Antwort von Hans Frieder Leistner, Freitag, 08.Juni, 16:42 Uhr

    Man soll doch nicht immer Alles auf die Politik schieben. Es sind die Menschen, die ihren Dreck einfach wegwerfen. Das fängt mit der Zigarettenkippe an, geht über Glasscherben bis zum weggeworfenen Plastikbecher.

tell, Freitag, 08.Juni, 13:30 Uhr

2.

Und ebenso hat die Luft ein Flugzeug-Abgas-Problem, doch Millionen flegen weit weg in ihrem Urlaub.

Politi, Freitag, 08.Juni, 08:57 Uhr

1. In die Schulen

mit diesem Problem!
Jede Schule findet ein Gewässer, Kinder können lernen mit Mikroskop und Wasserproben umzugehen und lernen vor allem wie verdreckt meine Generation den Planeten für die nächsten Generationen hinterlässt.

Es wäre Verantwortliche Politik, das in den Lehrplänen verpflichtend zu machen

  • Antwort von Vater, Freitag, 08.Juni, 10:49 Uhr

    Wäre ich dafür, aber was gibts dann noch im Pausenverkauf?

    Die Schule meiner Tochter hatte Geld gefordert für das Projekt "Klasse 2000", hier ging es dann auch um gesunde Ernährung!
    Ich kann mich über soviel Unsinn und Geldschneiderei nur aufregen!
    Was verkauft letztendlich der Schulkioks an gesunden Lebensmitteln?

    Und so pervers wäre es mit dem Thema Plastik auch!

    Ich habe mich dazu entschlossen hier im Elternhaus die Weichen zu setzen.
    Man sieht ja auch, wie unsere Regierung mit "Nichtstun und Lobbyarbeit" sich dieses Themas annimmt.