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Öffentlicher Nahverkehr Luftreinhaltung in München: Aigner stellt Ringbuslinie vor

Der Druck ist groß. Stadt München und der Freistaat Bayern müssen etwas für die Luftreinhaltung tun – eine Möglichkeit ist da ein besseres Angebot im öffentlichen Nahverkehr. Darum stellt Verkehrsministerin Aigner heute am Hauptbahnhof eine Ringbuslinie vor.

Von: Anton Rauch

Stand: 28.05.2018

Bus in München | Bild: picture alliance / Fabian Nitschmann/dpa

Neben Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) steigen der Münchner Bürgermeister Josef Schmid (CSU) und der Chef der Münchner Verkehrsbetriebe Ingo Wortmann am Münchner Hauptbahnhof am Starnberger Flügelbahnhof in einen Bus, der eine neue Route fährt. Es geht um eine Ringbuslinie für München.

Ringbuslinie schon ab Juni

Dieser Bus-City-Ring soll schon ab Juni wirklich befahren werden. Genaugenommen werden drei bestehende Buslinien zusammengefasst und erweitert: 58, 148 und 150. Die Ringlinie soll alle fünf Minuten in der Hauptverkehrszeit vor allem U-Bahn-Stationen verschiedener Linien anfahren, damit Fahrgäste nicht immer ins Zentrum müssen. Haltestellen werden nach dem Hauptbahnhof zum Beispiel Goetheplatz, die Silberhornstraße der Ostbahnhof, der Prinzregentenplatz oder die Universität sein.

Es ist eine der wichtigen Querverbindungen, die das Münchner Nahverkehrssystem braucht und die so schwierig durchzusetzen sind.

Maßnahmen aus dem Verkehrspakt München

Schon beschlossene Strecken wie die Tramwesttangente, die fünf Stadtteile entlang der Fürstenrieder Straße verbinden soll, kommt erst in ein paar Jahren. Über eine Trambahnverbindung durch den Englischen Garten wird schon über ein Jahrhundert gestritten. Die Ringbuslinie ist ein Zeichen, dass Maßnahmen aus dem Verkehrspakt München, den der Freistaat im Herbst unter dem Eindruck der drohenden Dieselfahrverbote präsentiert hat, tatsächlich kommen. Offenbar finanziert der Freistaat neue Busse und den Fahrbetrieb mit.


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