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Wasserwacht in Aktion Nichtschwimmer wollen Kinder aus Feringasee retten

Die Wasserwacht hatte zwei vermisste Kinder unversehrt auf einer Halbinsel im Feringasee in Unterföhring entdeckt. Dennoch stürzten sich mehrere Angehörige ins Wasser um zu den Kindern zu gelangen – obwohl sie nicht schwimmen konnten.

Von: Johanna Kempter

Stand: 09.08.2018

Eine Notrufsäule in der Nähe des Feringasees in Unterföhring (Bayern).  | Bild: picture alliance / Matthias Balk/dpa

Die Wasserwacht war alarmiert worden, weil am Mittwochabend zwei Kinder vermisst am Feringasee in Unterföhring vermisst worden waren. Die Rettungskräfte fuhren mit einem Boot auf den See. Sie entdeckten die Kinder kurz darauf auf einer Halbinsel etwa 160 Meter vom Seeufer entfernt. Beide waren unverletzt.

Nichtschwimmer wollen Kinder retten - einer droht zu ertrinken

Plötzlich stürzten sich dann mehrere Angehörige ins Wasser, um zu den Kindern zu gelangen. Sie waren jedoch Nichtschwimmer, wie andere Familienmitglieder der Wasserwacht sagten. Ein Mann ging mehrmals unter und musste von den Rettern ans Ufer gezogen.

Mutter erleidet Schock

Die Mutter der Kinder blieb zwar in Ufernähe, war aber so geschockt, dass sie im knietiefen Wasser kollabierte. Die Wasserwacht versorgte die Frau.

Alle Beteiligten können unversehrt nach Hause

Auch ein Rettungshubschrauber und zwei Rettungswagen waren im Einsatz. Sie mussten allerdings keine Patienten befördern. Alle Beteiligten selbstständig nach Hause gehen konnten.


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