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Heißes Erdwasser "Meißelweihe" für Bayerns größtes Geothermie-Projekt bei Icking

Das größte Geothermie-Kraftwerk Bayerns wird bei Icking im Landkreis Wolfratshausen entstehen. Heute fand am geplanten Bohrplatz in Icking-Attenhausen die Segnung des Bohrmeißels statt.

Von: Moritz Steinbacher

Stand: 26.06.2018

Probebohrung (Symbolbild) | Bild: BR

Nach den Feierlichkeiten am Geothermie-Bohrplatz in Icking-Attenhausen sollen noch diese Woche die Arbeiten für Bayerns größter Geothermie-Anlage losgehen. Um an das heiße Erdwasser zu kommen, muss rund 4.000 Meter tief gebohrt werden.

Ab 2021 Strom aus Geothermie-Kraftwerk bei Icking

Der Bohrplatz, der sich auf Höhe der Autobahn Rastsätte Höhenrain befindet, hat eine Größe von zwei Fußballfeldern. Läuft alles nach Plan, werden mit dem Geothermie-Kraftwerk bei Icking zum Jahreswechsel 2021 rund 50.000 Haushalte mit Strom versorgt.

Die Meißelweihe ist aber nicht für alle ein Grund zum Feiern - das Geothermie-Projekt ist umstritten: Anwohner fürchten Lärm- und Verkehrsbelastungen.


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