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Ramsauer Alm evakuiert Hubschrauber-Löscheinsätze am Schwarzenberg eingestellt

Die Löscheinsätze der Hubschrauber sind nach Informationen des Landratsamtes Rosenheim wegen Dunkelheit eingestellt worden. Sie sollen am Freitagmorgen fortgesetzt werden. Ein Hubschrauber mit Nachtsichtgerät bleibt zur Überwachung vor Ort.

Stand: 09.08.2018

09.08.2018, Bayern, Oberaudorf: Ein Polizeihubschrauber mit einem Löschwasserbehälter kreist über einem brennenden Bergwald. Oberhalb von Oberaudorf am Inn im Landkreis Rosenheim ist der Brand ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren und zwei Hubschrauber mit Wasserbehältern bekämpfen das Feuer. (zu dpa "Waldbrand in Bergwald im Inntal ausgebrochen - Feuerwehren im Einsatz" vom 09.08.2018) Foto: Josef Reisner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Josef Reisner

Die brennende Waldfläche auf dem Schwarzenberg beträgt derzeit 200 Mal 300 Meter - umgerechnet etwa eine Fläche von achteinhalb Fußballfeldern. Der Brand kann nur aus der Luft bekämpft werden. "Neun Hubschrauber sind im Einsatz, mehr sind aufgrund der Tallage nicht möglich", so das Landratsamt Rosenheim.

Das Gelände ist so steil und die Winde so unberechenbar, dass Einsatzkräfte nicht in die Nähe des Brandherds eingesetzt werden können. Sie haben sich über die einzig mögliche Straße dem Feuer genähert und positioniert, um ein Übergreifen der Flammen auf die Ramsauer Alm zu verhindern. Die Personen, die sich auf der Alm aufhielten, wurden in Sicherheit gebracht.

Mehrere Hubschrauber bekämpfen das Feuer

Momentan sind fünf Hubschrauber der Polizei und vier des privaten Rettungsdienstes MHW im Einsatz. Drei Hubschrauber des MHW kamen aus Tirol angeflogen. Sie werden im Bereich Mühlau mit Wasser und Kerosin versorgt. Außerdem sind rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht vor Ort. Zur Versorgung der Hubschrauber sind weitere Flughelfer aus Bad Tölz angefordert.

Sturm könnte Lage weiter verschlechtern

Der Brand war am Vormittag entdeckt worden. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge sind in dem Gebiet starke Sturmböen zu erwarten - eine Behördensprecherin sprach gegenüber der Deutschen Presseagentur von einer denkbar ungünstigen Lage.


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Barbara, Donnerstag, 09.August, 20:03 Uhr

1. Vielleicht gibt es auch noch Leute, die um Regen beten können?

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