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Wallgau/Vorderriss Kalb stirbt nach Schlangenbiss

In Wallgau/Vorderriss (Lkr. Garmisch-Partenkirchen) im oberen Isartal hat ein Schlangenbiss vermutlich zum Tod eines Kalbs geführt. Das Kalb war vermutlich von einer Kreuzotter ins Maul gebissen worden. Danach bekam es schwer Luft, ging ins Wasser und ertrank wohl.

Von: Christoph Müller und Lui Knoll

Stand: 19.06.2018

Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange Bayerns. Man muss schon gezielt nach ihr suchen, um das gut getarnte Tier zu entdecken. | Bild: BR/ picture alliance

Das Kalb war wohl beim Grasen morgens von einer Kreuzotter ins Maul gebissen worden. Das Kalb versuchte sich in der Isar das Maul zu kühlen und ist dort vermutlich ertrunken.

Letzter tödlicher Biss vor Jahrzehnten

Der Bauer aus Eurasburg, dem das Kalb gehörte, wurde von Wanderern informiert. Er konnte den Kadaver mithilfe eines Traktors nur noch tot aus der Isar ziehen. Nach Auskunft des Veterinärsamtes Garmisch-Partenkirchen liegt der letzte tödliche Fall mit einem Schlangenbiss dort 50 Jahre zurück.


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Grosser J, Mittwoch, 20.Juni, 13:16 Uhr

4. Totes Kalb nach Schlangenbiss

Es ist doch nicht bewiesen, daß das Kalb von einer Schlange gebissen wurde. Fakt ist, das Kalb lag tot im Bach. Jetzt dafür eine Schlange verantwortlich zu mache, finde ich ungeheuerlich. - Oder hat es jemand gesehen???? Auf jeden Fall macht sich jede Schlange so schnell wie möglich aus dem Staub wenn sich Erschütterungen (durch wen auch immer) nähern.

Max, Dienstag, 19.Juni, 20:42 Uhr

3. harmlos

Die Kreuzotter steht in der EU unter strengen Schutz, und ist stark gefährdet gemäß der Roten Liste.
Das Reptil ist sehr scheu und ausgesprochen selten. Also überhaupt keine Gefahr für den Menschen. Laut Wikipedia bräuchte es mindestens 4 Bisse gleichzeitig um einen 75kg Menschen zu gefährden...
Außerdem starb das Kalb an Ertrinken und nicht am Schlangenbiss wie der Titel suggeriert....

Cosi , Dienstag, 19.Juni, 16:31 Uhr

2. Für Menschen gefährlich?

Ist der Kreuzotternbiss für Menschen gefährlich oder tödlich?
Wie schaut das bei Kindern aus?Wer weiss das?

  • Antwort von Dagobert, Dienstag, 19.Juni, 21:21 Uhr

    @Cosi: Jein. Todesfälle sind sehr selten. Gefährlich kann es für kleine Kinder, alte Menschen oder durch Krankheit Geschwächte werden. Für eine gesunde, ausgewachsene Person reicht das Gift nicht aus. Es müssten etwa fünf Kreuzottern direkt nacheinander zubeißen. Außerdem sind Kreuzottern sehr scheu und flüchten, wenn möglich. Jedoch: Golden ist allein die Theorie und 100% Sicherheit gibt es nie. Also bitte keine fangen und streicheln. ;)

  • Antwort von Peter, Mittwoch, 20.Juni, 11:42 Uhr

    Der letzte Todesfall ist sechs Jahrzehnte her und es war eine alte Dame, ob man da allein der Schlange die Schuld geben kann...

    Die Kritik an diesem "Bericht" kann ich nur unterstützen.
    Da bracht man die Bild nicht kritisieren wenn man auf ähnlichem Niveau arbeitet.

    Einer unserer Arbeiter wurde übrigens vor einigen Jahren in Haspelmoor gebissen, der Schock war schlimmer als das Gift!
    Vermutlich sind an diesem Tag aber mehrere Menschen an Wespenstichen verstorben.

websaurier, Dienstag, 19.Juni, 16:09 Uhr

1. Na hoffentlich...

...werden die Bayern jetzt nicht gleich wieder hysterisch !
-GRINS-

"war wohl" "vermutlich" gebissen worden; nix Genaues weiß "man" wieder nicht...