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Forschungssfeld Flugtaxi Ingolstadt will Flugtaxi-Region werden

Ingolstadt bewirbt sich als Entwicklungsstandort für Flugtaxis. Die europäische Kommission hat eine Forschungsinitiative ausgeschrieben. In Ingolstadt würden mehrere Partner an Flugtaxis forschen, darunter Audi, Airbus und die Technische Hochschule.

Von: Susanne Pfaller

Stand: 20.06.2018

Flugtaxi | Bild: picture-alliance/dpa

Eine entsprechende Forschungsinitiative hat die Europäische Kommission ausgeschrieben unter dem Titel "Urban Air Mobility" (UAM). Um das Projekt nach Ingolstadt zu holen, hat sich Ingolstadt viele Partner gesucht, darunter Audi und Airbus, die Technische Hochschule und die KU, dazu auch die umliegenden Landkreis. Am Mittwoch haben die Projektpartner im Wirtschaftsministerium in München eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Digitale Mobilität

Über alle rote Ampeln und den Stau hinweg-helikoptern! Das ist nur eines der Ziele des zukünftigen Flugtaxi-Projekts. Dahinter steht der Wille der Stadt, sich als bundesweites Zentrum für die Erprobung digitaler und autonomer Mobilität zu positionieren.

Viele offene Fragen

Doch noch sind viele Fragen offen: wer oder was soll die künftigen Flugtaxis steuern? Wie hoch ist die Lärmbelastung der neuen Gefährte? Wo sollen sie landen und starten? Wer soll sie in welchem Umfang nutzen? Fest steht: der Standort Ingolstadt mitten im Freistaat ist günstig. Schnell geht es von hier zum Flughafen München und in alle bayerischen Städte. Und einer der wichtigsten Projektpartner - Airbus - hat in Manching bei Ingolstadt einen Standort.

Konkurrenz präsentiert sich in Bulgarien

Neben Ingolstadt bewerben sich noch fünf weitere Kommunen aus ganz Europa. Ende Juni werden sie in Sofia ihre Bewerbungsunterlagen vorstellen.


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Müller, Donnerstag, 21.Juni, 15:30 Uhr

6. Toll !

Das wird dann sicherlich die "Bärline" ?

Wohin wachsen?, Donnerstag, 21.Juni, 11:23 Uhr

5. Der Irrrsinn hört nicht auf

Noch mehr Lärmbelastung? Noch mehr Umweltbelastung?
Für was haben wir eigentlich Verkehrsminister?

Güter gehören auf die Schiene, der LKW-Verkehr muß zurückgefahren werden, Autos müssen umweltfreunlicher und kleiner werden.
Flugtaxi, wo sind da dann bitte die Landeplätze? Betonieren wir jetzt noch mehr Flächen zu? Wollte sich Söder nicht um den Flächenfraß kümmern?
Sollten wir nicht mal erst unser heutiges Verkehrschaos hinsichltich Umweltbelastung und Verkahrsaufkommen und Parkwahnsinn in den Griff bekommen?
Ausbau der Öffis?
Sicher gibt es schon die Liste, der ersten Privatpersonen, die dann den Rest der Menscheit mit dem Zeug quält!

Schlauberger, Donnerstag, 21.Juni, 09:44 Uhr

4. Gute Lösung??

Mann, mann, Helikopter als Lösung der Verkehrsproblematik. Technik schafft Lösungen. Träumt alle weiter.
Wie naiv spielen wir weiter mit der Zukunft unserer Kinder? Kein Verkehrsmittel verbraucht heute pro Person und gefahrenem/geflogenen Kilometer mehr Energie als ein Helikopter. Und genau dieses Vehikel soll die Probleme lösen? Unglaublich.
Hauptsache freien Flug für freie Bürger, die Umwelt wird es schon irgendwie richten..

Nur Reduzierung des Verkehrs löst Stau- und Umweltprobleme, die Technik kann nur unterstützen. Glaubt es mir!

Politi, Donnerstag, 21.Juni, 09:18 Uhr

3. Wo sollen die denn fliegen?

Über meinen Garten? Über den von Seehofers? Oder nur über ein paar Hochhäusern?

Ich will keinen Dauerlärm durch darüberfliegende Möchtegern "I-bin-I"s.
Und ich will auch nicht dauernd Kameras über meinem Garten sehen oder zumindest vermuten, daß da welche fliegen?
Reichen schon die Cessnas, Hubschrauber und Drohnen am Himmel.

Typisch CSU, eine Zweiklassengesellschaft mit "die da oben" und "die da unten" etablieren zu wollen, jetzt sogar wortwörtlich!

Sisi, Mittwoch, 20.Juni, 22:18 Uhr

2. Mikrowellen-Flug-Radar inbegriffen!

Flug-Wahn macht jetzt schon krank!
Nun also auch noch für auserlesene und zahlungskräftige Leute, denen nichts schnell genug gehen kann die Lizenz uns alle kränker zu machen mit Flug-Funk und Radaranlagen mitten in bewohnten Gebieten! Und nach Möglichkeit auch noch T-MLAT1-Radar, den Airbus ja bevorzugt verwendet, weil er richtig weh tun kann! Ich hoffe wir gehen alle vorher erfolgreich dagegen auf die Straße!