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Modernisierung In der Münchner S-Bahn wird es kuschelig

Der erste modernisierte Zug der Münchner S-Bahn hat seine Jungfernfahrt absolviert. Die Züge haben eine neue Raumaufteilung, ein modernes Lichtdesign und "Kuschelecken".

Von: David Herting

Stand: 09.07.2018

Der erste modernisierte Zug der Münchner S-Bahn wird am 9. Juli 2018 vorgestellt. | Bild: BR/David Herting

Auf der Jungfernfahrt am Montagnachmittag vom Werk in München-Steinhausen zum Ostbahnhof waren unter anderem Verkehrsministerin Ilse Aigner und S-Bahn-Chef Heiko Büttner an Bord. Der Zug ist der erste von insgesamt 238, die bis 2020 runderneuert werden.

Fotos von der runderneuerten S-Bahn sehen Sie in dieser Bildergalerie.

Mehr Platz für Passagiere und Gepäck

Die Züge haben großzügigere Einstiegsbereiche, Platz für Gepäck unter den Sitzen und Monitore, die Anschluss- und Umsteigemöglichkeiten zeigen. Künftig werden 612 Fahrgäste in einem Zug Platz haben, das sind fast 70 mehr als in den alten, sprich: noch nicht umgebauten Zügen. Diese stammen aus den Jahren 2000 bis 2005.

"Kuschelecken" speziell für Familien und Gruppenreisende

Eine sogenannte Kuschelecke

Neu sind sogenannte Kuschelecken, die speziell für Familien oder Gruppenreisende gedacht sind. Die Helligkeit der Innenbeleuchtung richtet sich nach dem von außen einfallenden Licht.

Der Jungfernfahrt-Zug wird ab Donnerstag im Einsatz sein. Bis zu 840.000 Fahrgäste nutzen täglich die Münchner S-Bahn.


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Niederbayer, Dienstag, 10.Juli, 22:15 Uhr

9. 300 Mio. für München - schade

Die 300 Millionen, die die bayerische Regierung für "Kuschelatmosphäre" in München zum Fenster hinauswirft, hätten wir in Niederbayern auch gut für die Modernisierung unserer Züge im Personennahverkehr brauchen können. Bei uns reicht es in den Zügen der Südostbayernbahn noch nicht einmal für Klimaanlagen. Wir bezahlen für unsere Tickets genausoviel wie Bewohner des MVG-Verbundgebietes und müssen uns mit einem maroden Verkehrssystem herumschlagen, dass man sich schämen muss. So wird's garantiert nichts mehr mit der absoluten Mehrheit für die CSU.

Besser zu Fuß gehen, Montag, 09.Juli, 18:04 Uhr

8. Denuntiatorenverein

Wer ist " PRO BAHN" und wer ist denen Rechenschaft schuldig?
Eine Gruppe notorischer DB - Hasser hat nichts anderes zu tun, als permanent - und mit Hilfe der Medien - das Unternehmen DB AG in den Dreck zu ziehen.
Man muss kein Anwalt dieser Firma sein, aber so ein durchsichtiges Anschwärzungsmuster darf man diesen Leuten nicht durchgehen lassen.
Schade nur, dass sich selbst ö-r Anstalten vor deren Karren spannen lassen.

  • Antwort von Helmut, Dienstag, 10.Juli, 18:18 Uhr

    @Besser zu Fuß gehen: Interessante Meinung. aber wer öfters Bahn fährt kann schon mal "DB-Hasser" werden.
    Aber wenn Ihr Nick Programm ist, betrifft es Sie ja nicht.

Andrea, Montag, 09.Juli, 16:43 Uhr

7. "Mehr Platz fürs Gepäck

unter den Sitzen" bedeutet bei Regen, Schnee und Matsch, dass Rucksäcke und Taschen in der Nässe und im Schmutz liegen, welche durch die nassen Schuhe hereingetragen wird. Die schmutzige Nässe läuft auch unter die Sitze. Herzlichen Dank.

  • Antwort von Samt und Seide, Montag, 09.Juli, 21:57 Uhr

    Das Leben ist hart. Aber es bleibt Ihnen natürlich unbenommen, ein Taxi zu nehmen.

Thomas, Montag, 09.Juli, 16:34 Uhr

6.

Hier sollte klar darauf hingewiesen werden, daß die Anzahl der Sitzplätze deutlich reduziert wurde. Dies wird euphemistisch als "großzügigere Einstiegsbereiche" beschrieben. Nur so kann die Gesamtzahl der Fahrgäste erhöht werden. Diese haben aber nicht mehr Platz. Es wird also auch ohne Kuschelecken kuschelig. Es gibt auch nicht "alte Züge", sondern nur umgebaute und noch nicht umgebaute Züge.

  • Antwort von Redaktion Oberbayern, Montag, 09.Juli, 18:39 Uhr

    Sehr geehrter Thomas, vielen Dank für den "alte Züge"-Hinweis. Das war tatsächlich unsauber formuliert. Ist bereits korrigiert. Grüße aus der Online-Redaktion.

Squareman, Montag, 09.Juli, 16:11 Uhr

5. Kuschelig

Bei mehr Fahrgästen wird es automatisch kuschelig, sind die S Bahnen eh schon oft überfüllt.