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Nach Regenfällen Waldbrand im Nationalpark Berchtesgaden endgültig gelöscht

Nach den Regenfällen am Abend ist der Waldbrand im Nationalpark Berchtesgaden am Königssee wohl endgültig gelöscht. Das hat die Polizei Berchtesgaden auf BR Anfrage bestätigt. Problematisch waren die Glutnester in den Wurzelstöcken der Bäume.

Von: Christine Haberlander

Stand: 09.08.2018

Fischunkelalm am Obersee und Watzmannmassiv, Berchtesgadener Land | Bild: picture alliance / Bildagentur-online/Exss

Mit Wärmebildkameras haben Polizei und Feuerwehr stundenlang nach den Glutnestern gesucht. Denn in dem steilen Waldstück nahe der Kesselwand waren die Glutnester in den Wurzelstöcken der Bäume mit bloßem Auge nicht zu sehen.

Feuerwehr kontrollierte am Abend das Waldstück

Die Feuerwehr hat am Mittwochabend gegen 19 Uhr noch einmal einige markierte Stellen kontrolliert. Das vom Feuer betroffene Waldstück am Ostrand des Königssees ist 700 Quadratmeter groß.

Löscharbeiten aus der Luft und über den Königssee

Für die Löscharbeiten war auch ein Hubschrauber im Einsatz. Außer durch die Luft war der Brandherd für Einsatzkräfte nur mit dem Boot zu erreichen.

Ursache für den Brand war wohl Blitzeinschlag

Ursache für den Schwelbrand im Nationalpark Berchtesgaden ist wohl Blitzschlag. Am Dienstagabend hatte es im Berchtesgadener Land ein schweres Gewitter getobt. In der Region wurden 30 Blitzeinschläge registriert.


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