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Zuflucht in Holzkirchen Entlaufener Pfau "Bawi" will sich nicht einfangen lassen

Fuchs, du hast ... den Pfau vertrieben! In Holzkirchen hat sich ein Pfau niedergelassen, der eigentlich in einem Garten in Egling lebt. Doch dann kam der Fuchs. Das Einfangen des Vogels ist schwieriger als gedacht.

Von: Martin Binder

Stand: 15.05.2018

Ein Pfau schlägt ein Rad (Symbolbild). | Bild: picture-alliance/dpa/R. Linke

Der Pfau tauchte vor ein paar Wochen in Holzkirchen im Landkreis Miesbach auf. Und alle fragten sich: Wem gehört der Vogel? Auch die Polizei wurde aktiv und startete eine "Öffentlichkeitsfahndung".

Über die Landkreisgrenze geflohen

Jetzt konnten die Beamten ermitteln, dass er einer Frau aus Egling im Nachbarlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gehört. Die Frau hielt den Vogel frei im Garten. Offensichtlich durch einen Fuchs erschreckt, flog der Pfau aber weg und fand bisher nicht zurück.

Versuche des Jagdsachbearbeiters der Holzkirchner Polizei, ihn mithilfe von Anwohnern einzufangen, sind stets gescheitert. Mittlerweile ist der Vogel auf den Namen "Bawi" getauft worden.

"Durch Schließen der Tür einfangen"

Nun hat die Polizei – nach Rücksprache mit der Besitzerin – Einfang-Tipps veröffentlicht: Sitzt "Bawi" auf dem Garagendach oder gar im Garten, gebe es nur eine Taktik, ihn einzufangen: "Gartenhäuschen oder die Garagentüre öffnen, anfüttern mit Leckereien, die er sehen muss, und eine Spur in die Garage beziehungsweise das Gartenhäuschen legen." Dann sei es ratsam, "ihn aus sicherer Entfernung zu beobachten". Irgendwann werde er der Spur folgen "und man kann ihn durch Schließen der Tür einfangen".

Polizei würde "Bawi" abholen

Im Erfolgsfall bittet die Holzkirchner Polizei um einen Anruf unter der Nummer 08024 / 9 07 40. Die Beamten würden sich umgehend um den Abtransport von "Bawi" kümmern.


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